 |
|
 |
 |
 |
Andacht zum Monatsspruch
|
| |
Liebe Leserin, lieber Leser!
"Keinem von uns ist Gott fern!" - das behauptet der Apostel
Paulus im Monatsspruch für Juli (Apostelgeschichte 17,17). Wer auf dem Kirchentag
war, mag diese Erfahrung teilen. Andere mögen jetzt in den Urlaubstagen in
der Natur die Nähe Gottes spüren: frisch fließende Wasser, wehende
Winde, ragende Berge, lockende Weite, leuchtende Farben - vielfach entfaltetes
Leben, Spuren göttlicher Allmacht und Gegenwart.
Aber im Alltag? Haben wir nicht oftmals viel eher das Empfinden, dass Gott weit
weg ist? Dass wir mit unseren Fragen, Sorgen und Problemen allein sind? Dass da
kein Gott nahe ist, bei dem wir uns geborgen wissen dürfen? Können wir
die Nähe Gottes glau-ben Angesichts von Schwerkranken und elend Sterbenden,
von Opfern der Naturkatastrophen oder Terrorakte? Scheinen sie nicht buchstäblich
von allen guten Geistern verlassen - gottver-lassen zu sein? Ist Gott der einen
näher, dem anderen ferner?
Nein, sagt Paulus. Gott macht keine Unterschiede. Weder den Juden noch den Nichtjuden
ist er fern. Weder den Einheimischen noch den Ausländern. Dem Kirchenchristen
ist er nicht näher als dem Außenseiter der Gesellschaft. Von Gott haben
wir alle unser Leben. Und erhalten es neu mit jedem Atemzug. Ohne Unterschied.
Im Gespräch mit Anhängern anderer Religionen redet Paulus von dem "Gott,
der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, welcher der Herr des Himmels
und der Erde ist" - und der Jesus von den Toten auferweckt hat. Von diesem
Gott sagt er: ER ist kei-nem von uns fern; ER ist jedem von uns nah.
ER ist bei uns, wenn wir glücklich sind. ER ist bei uns, wenn wir bedrückt
sind. ER ist uns nah, wenn wir ihn spüren, und ER bleibt uns auch dann nah,
wenn wir ihn nicht spüren. Keinem von uns ist Gott fern.
Ich wünsche uns, dass wir einander helfen können, seine Spuren unter
uns zu entdecken, ihm auf die Spur zu kommen. Denn ER ist nah.
Ihr Pfarrer Werner Alze
|
|
 |
 |
 |
Gottesdienste im Juni und Juli 2005
|
| |
05. Juni 2005
2. Sonntag
nach Trinitatis
|
Predigtgottesdienst mit Taufen |
10 Uhr |
Kirche |
Schwer |
12. Juni 2005
3. Sonntag
nach Trinitatis
|
Predigtgottesdienst mit Abendmahl |
10 Uhr |
Kirche |
Alze |
19. Juni 2005
4. Sonntag
nach Trinitatis
|
Predigtgottesdienst mit Ausstellungs-Eröffnung und Kirchenkaffee |
10 Uhr |
Kirche |
Krafft / Schwer |
26. Juni 2005
5. Sonntag
nach Trinitatis
|
Predigtgottesdienst |
10 Uhr |
Kirche |
Lemke |
03. Juli 2005
6. Sonntag
nach Trinitatis
|
Predigtgottesdienst mit Kirchenkaffee |
10 Uhr |
Kirche |
Schwer |
10. Juli 2005
7. Sonntag
nach Trinitatis
|
Predigtgottesdienst mit Abendmahl |
10 Uhr |
Kirche |
Schwer |
17. Juli 2005
8. Sonntag
nach Trinitatis
|
Predigtgottesdienst |
10 Uhr |
Kirche |
Böttcher |
24. Juli 2005
9. Sonntag
nach Trinitatis
|
Predigtgottesdienst |
10 Uhr |
Kirche |
Rieck |
31. Juli 2005
10. Sonntag
nach Trinitatis
|
Predigtgottesdienst |
10 Uhr |
Kirche |
Krause |
* s.S. (Hinweis auf Seite mit besonderen Veranstaltungen und Gottesdiensten)
|
|
 |
 |
 |
Regelmäßige Termine
|
| |
Kinder
Christenlehre
montags 15.00 Uhr
montags 13.00 Uhr (Vorschulgruppe)
Krabbelgruppe
montags 09.30 - 11.00 Uhr
Junge Erwachsene bis Senioren
Gesprächskreis:
20. Juni 20.00 Uhr
Ein lauer Sommerabend lädt zum Plaudern ein.
Treffpunkt: Plönzeile 6 bei Bernd Böttcher
Ehepaar - Mütterkreis:
Letzte Unternehmung vor der Sommerpause:
11.Juni Gemeindeausflug nach Nennhausen.
Juli/August Sommerpause.
Männergruppe:
17. Juni 19.30 Uhr
Juli Sommerpause
12. August 19.30 Uhr
Treffpunkt: Kinder- und Jugendraum, hinterer Kircheneingang
Neue Männer sind herzlich willkommen.
Senioren:
14.Juni, 15.00 Uhr, Bibelstunde, Fr. Nitschke
21.Juni, 14.30 Uhr, Seniorenkreis, Abfahrt nach Biesdorf
Infos: siehe "Besondere Veranstaltungen"!
Im Juli pausieren wir!
09. August, 15.00 Uhr, Bibelstunde
Kulturgruppe
Dienstag 05. April, 18 Uhr im Kirchencafé.
|
|
 |
 |
 |
Einladung zum Konfirmandenunterricht ab August 2005
|
| |
Alle Jugendlichen unserer Gemeinde, die ab August 2005 die 7. Klasse besuchen,
sind herzlich zum Konfirmandenunterricht eingeladen. Bitte meldet Euch im Gemeindebüro
an! Wir treffen uns erstmals in der zwei-ten Schulwoche nach den Sommerferien,
am 16. August, um 16.30 Uhr im Kinder- und Jugendraum unserer Kirche. Der
Termin ist wöchentlich, immer dienstags, um 16.30 Uhr. Auch Jugendliche,
die nicht getauft sind oder noch nicht genau wissen, ob sie sich konfirmie-ren
lassen wollen, sind herzlich willkommen. Die Zeit des Konfirman-denunterrichts
ist eine gute Gelegenheit, das alles zu überlegen.
A. Schwer
|
|
 |
 |
 |
Ein neuer Termin für den Singkreis
|
| |
Herr Kantor Fehlandt bietet einen neuen Termin für den Singkreis an. Bis
zu den Sommerferien treffen sich Sangesfreudige 14-tägig, mitt-wochs, um
10 Uhr im Musikzimmer unserer Kirche. Bitte benutzen Sie den Eingang auf der Seite
des Plus-Marktes. Auch junge Menschen sind herzlich eingeladen.
Der Kreis trifft sich im Juni am 1., am 15. und am 29. des Monats. Zögern
Sie nicht lange, kommen Sie und singen Sie mit! Es macht nur Spaß, wenn
es mindestens 10 Sängerinnen und Sänger sind. Wie es im August weitergeht,
wird im Gottesdienst bekannt gegeben.
|
|
 |
 |
 |
Besondere Gottesdienste und Veranstaltungen in der Gemeinde
|
| |
Gemeindeausflug nach Nennhausen am 11. Juni
Wir starten um 12 Uhr an der Kirche, fahren über Ribbeck, sehen dort die
Kirche und den Birnbaum, fahren weiter nach Nennhausen, trinken dort im Pfarrgarten
bei Frau Zieme Kaffee, besichtigen das Schloß, ein kleines Museum, können
spazieren, singen und hören aus dem Leben einer Landpfarrerin. Für die
Kinder gibt es ein Extraprogramm. Gegen 22 Uhr kommen wir wieder in Berlin an.
Die Busfahrt für Erwachsene samt Grillabendbrot und Getränken kostet
15 Euro, für Kinder, die einen Sitzplatz brauchen, 10 Euro. Kuchen und Salate
wollen wir selbst mit-nehmen. Bitte bei der Anmeldung Bescheid geben, was jeder
mitbrin-gen kann. Familien oder Kleingruppen können gern mit dem Auto fah-ren.
Ingard Seeger und Annette Schwer freuen sich auf diesen Tag.
Seniorenausflug in die Biesdorfer Versöhnungskirchengemeinde
Wiederum sind wir im Juni nach Biesdorf zum gemeinsamen Senio-renkreis eingeladen.
Die Tradition ist so alt, wie Frau Seimert dort in der Pfarrstelle ist. Nun ist
sie seit Januar im Ruhestand und lädt uns doch wieder ein. Wie schön!
Wir treffen uns am Dienstag, den 21.Juni, um 14.30 Uhr an der Kirche.
Bitte melden Sie sich im Gemeindebüro an.
Kirche und Kultur für Oberschöneweide e.V. informiert:
Vereinssitzung
Die nächste Vereinssitzung findet am
Di., 14.06.05 um 18.00 Uhr im Garten des
Gemeindehauses statt.
Im Juli findet keine Vereinssitzung statt.
"Die Nacht der Offenen Kirchen"
-ein Erlebnisbericht-
Es war wieder einmal soweit. Die "Nacht der offenen Kirchen", eine
Veranstaltung von unserer Landeskirche angeregt, fand zum 4. Mal statt. Auch
unser Verein Kirche und Kultur für OSW e.V. wollte die Christuskirche zu
dieser Veranstaltungsreihe öffnen.
Für die Werbung ist es wichtig, sich rechtzeitig im Organisations-büro
zu melden und die Angaben darüber zu machen, was in den einzelnen Gemeinden
geplant ist. Diese Aufgabe übernahm Frau Lemke. Sie sorgte auch für
das kulturelle Angebot. Ihre Verbin-dungen hatten zum Ergebnis, dass der SONARI
- Chor am Pfingstsonntag in unserer Kirche ein Programm aus weltlichen und geistlichen
Liedern darbot.
Für Getränke und einen Imbiss mit kleinen Broten und vegetari-schen
Aufstrichen wurde auch gesorgt. Wie immer stand zu Beginn die Frage: Werden
genug Besucher dieses Angebot annehmen? Das gute oder schlechte Wetter sind
immer Gründe, am Pfingstsonntag nicht mehr aus dem Haus zu gehen, Berlin
für dieses Wochenende zu verlassen oder ein ande-res der vielfältigen
Angebote in der Stadt zu nutzen.
Um 18.00 Uhr war die Kirche mit ca. 30 Sängern des Chores und einigen Angehörigen
gut gefüllt. Der Chor sang sich ein. Man ge-noß die Atmosphäre
und den Imbiss im Kirchencafe. Erste Besu-cher kamen zögerlich in unsere
Kirche. Um 19.55 Uhr ließen wir zu diesem Anlass die Glocken läuten
und um 20.00 Uhr begann das Programm.
Die geistlichen Lieder und die deutsche Messe von Schubert, die der Chor in
unserer Kirche zum ersten Mal aufführte, assoziierten in mir Bilder der
Rheinlandschaft, so volkstümlich, ja romantisch klangen sie aus den 30
kräftigen Männerkehlen.
Ganz erstaunlich die Gospelsongs und die Interpretation der rus-sischen Volksweise
der "Abendglocken" sowie des "Vater Unser" zum Abschluss.
Zum Konzert zählten wir ca. 50 Gäste. Nach dem Konzert wurde im Kirchencafé
noch geplaudert und etwas ge-trunken und nach und nach verließen alle
Besucher und Sänger unsere Kirche.
Zur "Nacht der offenen Kirchen" kam allerdings nur noch eine Be-sucherin,
die sich für die Geschichte der Christuskirche interessier-te. Sie luden
wir dann zu einem Glas Wasser ein und gegen 22.00 Uhr hielt Frau Lemke die Abschlussandacht.
Die "Nacht der offenen Kirchen" zählte in diesem Jahr laut "Abendschau"
des RBB 32.000 Besucher/innen. Unsere Veranstaltung wurde wesentlich durch das
Konzert geprägt. Ob es sich perspektivisch lohnt, zu dieser Veran-staltungsreihe
unsere Kirche zu öffnen, werden wir im Verein noch einmal genau überdenken.
Wir haben, so wie wir es erhofften und planten, eine offene Kirche mit regelmäßigen
kulturellen und anderen Veranstaltungen. Die-ses Selbstverständnis erlebte
ich auch wieder in der "Nacht der offenen Kirchen" am Pfingstsonntagabend.
Bernd Böttcher
|
|
 |
 |
 |
Freud und Leid
|
| |
Am 2. April feierten Ingeburg und Gerhard Bröge ihre Goldene Hochzeit
in unserer Kirche.
Im Gottesdienst am 22. Mai wurden konfirmiert:
Jonathan Becker
Elisabeth Hein
Yvonne Hein
Josephine Wosnik
Runde und halbrunde Geburtstage ab 70 Jahren im April und Mai 2005:
| Martha Ketelboeter |
10.04. |
| Günter Lax |
12.04. |
| Ursula Harzbecker |
16.04. |
| Gertrud Kelle |
21.04. |
| Berta Nikolai |
30.04. |
| |
|
| Giesela Erdmann |
01.05 |
| Waltraud Krause |
01.05. |
| Frieda Sommer |
01.05. |
| Annemarie Lindecke |
14.05. |
| Fritz Ostrzinski |
18.05. |
| Eva Schulz |
25.05. |
| Fritz Grundmann |
30.05. |
| Gisela Trömel |
30.05. |
Wir wünschen nachträglich allen Geburtstagskindern der Monate April
und Mai alles Gute und Gottes Segen.
Liebe Gäste, liebe Gemeindebriefleser, liebe Gemeindeglieder, von ganzem
Herzen Dank für die vielen guten, meist fröhlich gesagten und geschriebenen
Glück- und Segenswünsche zu meinem Geburtstag. Sehr, sehr große
Freude, die noch lange anhalten wird!
Bis jetzt konnten sich die "geschenkten Blumen" in 475 Euro für
die Rekonstruktion unserer Orgel verwandeln. Besonders großen Dank!
Unser Krause-Tilman kann von Ihrer Sonderkollekte am 1.Mai fünf Fahrräder
für Tansania kaufen. Er freut sich sehr. Gott vergelt´s! Ich grüße
Sie alle mit Tilmans Suaheli-Predigt-Schlusssegenswort (übersetzt): "Der
Heilige Geist komme auf uns und fasse uns an."
6.5.2005 W. Krause
Runde und halbrunde Geburtstage ab 70 Jahren im Juni und Juli 2005:
| Charlotte Block |
02.06. |
| Elisabeth Domke zum 100. |
07.06 |
| Anita Freigang |
07.06. |
| Dorothea Bayer |
11.06. |
| Gerhard Schremmer |
20.06. |
| |
|
| Johanna Michler zum 103. |
02.07 |
| Joachim Senger |
13.07. |
| Ursula Kalian |
16.07 |
| Else Maringer |
27.07. |
| Paul Schuster |
27.07. |
| Gertrud Richter |
28.07. |
| Erna Schiller |
28.07. |
Wir wünschen allen Geburtstagskindern der Monate Juni und Juli alles Gute
und Gottes Segen.
|
|
 |
 |
 |
Eine Gemeindegruppe stellt sich vor: Der Besuchsdienstkreis
|
| |
Es gibt ihn seit 30 Jahren, er macht nicht viel Aufhebens um seine Arbeit, Männer
gab es in dieser Gruppe noch nie und manchmal ist es ein mühsames Geschäft.
Mühsam deshalb, weil die Frauen unse-res Besuchsdienstkreises nicht nur
zu aktiven Gemeindegliedern gehen, nein, sie besuchen alle Menschen der Gemeinde,
die ihren 70., ihren 75., ihren 80. oder einen höheren Geburtstag feiern.
Da gerät man schnell auch an Leute, die eigentlich mit der Kirche nicht
viel im Sinn haben. Manchmal wird einfach nicht aufgemacht, findet ein Gespräch
durch die verschlossene Tür statt oder wird ganz un-mißverständlich
mitgeteilt, daß man den Besuch nicht wünscht: Was, von der Kirche
kommen Sie? Solange ich lebe, will ich mit dem Ver-ein nichts zu tun haben...
. Für die, die anklopfen, mit Blumen und guten Wünschen gekommen sind,
ist das eine schwierige Situation.
Oft ist es aber auch richtig nett und erfreulich, mit anderen Ge-burtstag zu
feiern. Besonders dann, wenn man die Familien schon kennt und Anteil am Leben
nehmen kann. Und nicht selten sind die Betsucherinnen der Gemeinde die einzigen
Gäste. Spätestens dann, so sagen es die Frauen, weiß man, wie
wichtig diese Arbeit ist.
Sieben Frauen sind wir im Moment in der Gruppe, die monatlich 25 - 30 Menschen
besuchen. Darüber hinaus bieten wir alle acht Wochen eine Kaffeetafel für
Geburtstagskinder in der Kirche an. Die Beteili-gung ist eher spärlich.
Um so lieber treffen sich die Senioren unserer Gemeinde, die auch zu diesem
Termin eingeladen sind. Der leckere Kuchen, extra für sie gebacken, lockt
sie herbei, aber auch das an-dere: die Andacht, das gemeinsame Singen, Informationen
aus der Gemeinde und der Austausch untereinander.
Wenn Sie, liebe Leserin oder lieber Leser, jetzt feststellen, daß Sie
keinen Besuch, auch keinen schriftlichen Gruß zu Ihrem letzten run-den
Geburtstagen bekommen haben, könnte es daran liegen, daß Sie in unseren
Unterlagen nicht als Gemeindemitglied geführt wer-den. Melden Sie sich
doch bitte im Gemeindebüro! Wir können schnell und ohne großen
Aufwand helfen.
In Zukunft wird der Besuchsdienstkreis im Gottesdienst wieder ab-gekündigt
werden. Damit alle merken, was da so selbstverständlich und im stillen
durch diese Gruppe geschieht. Und vielleicht finden wir ja auch interessierte
und mutige (!!) Menschen, die mitmachen.
A. Schwer
|
|
 |
 |
 |
Aus der Gemeindechronik Folge 60
|
| |
Fortsetzung zur "Albatros-Schule", Treskowallee 222
Die zum Teil mehrfach schwerstbehinderten Kinder und Ju-gendlichen aus Treptow
und Köpenick lernen hier auch allein zu essen und sich anzuziehen. Sie
gehen gemeinsam einkau-fen, üben sich im richtigen Verhalten in öffentlichen
Einrichtun-gen und versuchen lebenspraktische Aufgabenstellungen zu bewältigen.
In dieser Schule finden sie Geborgenheit, Lebens-freude und Selbstbestätigung.
Ergo- und Logo-Therapie, Krankengymnastik mit Entspannungsübungen gehören
zum Stundenplan. Die Schüler, welche die Abschlußstufe des 11. Schuljahres
erreichen, lernen in diesem Jahr geeignete Betrie-be und Werkstätten kennen
und führen zwei Betriebspraktika in verschiedenen Einrichtungen durch,
natürlich überwiegend in anerkannten Werkstätten für Behinderte.
Es gibt die Werk-stätten: Holzbearbeitung, Papier, Natur, Handarbeit, Wäsche
und Büfett. Das Selbstvertrauen der Schüler wird durch das konkrete
Arbeitsprodukt besonders gestärkt.
In unserer Wilhelminenhofstrasse 76/77 haben wir seit einigen Jahren eine "Diakonie-Werkstatt-Ulmenhof",
in der vielfach auch Albatros-Schüler ausgebildet werden. Am 22.12.2004
feierte die Werkstatt in unserer Kirche mit einem eigenen Krip-penspiel, mit
Frau Knappe an der Orgel und Frau Pfarrerin Schwer einen sehr beeindruckenden
Weihnachtsgottesdienst. Ich konnte schon vorher an der sehr fröhlichen
Adventsfeier in der neuen Turnhalle und Aula direkt in der Albatros-Schule teilnehmen
und war von den verschiedenen Darbietungen: Volkstanz, Rezitation, Szenenspiel,
Lieder sehr angetan. Mit welcher natürlichen Hingabe und Freude waren die
jungen Menschen dabei! Am 11.3.2005 zeigten sie Lieder und Tänze unter
dem Thema: "Behindert - Na und !" im Rahmen des 13. Musikfestival
im FEZ. Sie erhielten wie immer viel Beifall und Lob. Allen Lehrern und Betreuern
der schwerstbehinderten Schüler in Oberschöneweide gilt unser Dank
und unsere große Hochachtung für ihre ausdauernde und liebevolle
Begleitung. Interessante Ergänzung: Die "Diakonie-Werkstatt-Ulmenhof"
wird in Zukunft mit einem Zivi und einem Auto helfen an den Donnerstag-Aktionen:
"Laib und Seele" (Berliner Tafel) die Le-bensmittel in unsere Kirche
zu bringen. Dafür jetzt schon herzli-chen Dank und Gottes Segen für
die gemeinsame Arbeit an be-dürftigen Menschen unseres Bezirkes.
W. Krause
|
|
 |
 |
 |
Konfirmandenfreizeit vom 22.-24.04.05 in Alt-Buchhorst
|
| |
Nach und nach kamen die 19 Konfirmanden und Konfirman-dinnen der Gemeinden Oberschöneweide,
Treptow, Johan-nisthal und Baumschulenweg an. Als alle da waren, trafen wir
uns mit den Betreuern Paulus Hecker, Annette Schwer, Judith und Batist zu einer
Begrüßungsrunde, wo uns auch gleich das Thema vorgestellt wurde:
Tod - und was dann? Nachdem wir die "Neuen" kennengelernt und die
"Alten" wiedergesehen hat-ten, ging der erste Tag auch schon zur Neige.
Am Vormittag begannen wir mit dem Thema: In vier Gruppen wurden sogenannte "Jenseitskisten"
gebaut. Die Ergebnisse waren sehr unterschiedlich und doch sehr erstaunlich.
Von den Wolken des Himmels bis zu den Flammen der Hölle war alles dabei.
(In der Oberschöneweider Kirche sind unsere Werke bis zu den Sommerferien
anzusehen.) Danach hatten wir viel Frei-zeit, in der wir uns sportlich betätigten
oder einfach nur ausge-ruht haben. Am späten Nachmittag bekamen wir Bibeltexte,
wel-che wir in Gruppen bildlich dargestellt haben. In einer ruhigen Endrunde
präsentierten wir unsere Ergebnisse und schlossen damit den Tag ab.
Am nächsten Morgen begannen wir nach dem Frühstück in verschiedenen
Gruppen den Gottesdienst vor zu bereiten. Die-ser Gottesdienst verlief sehr
harmonisch und entspannt. Da-nach begann der große Hausputz und wieder
einmal ging eine Rüste wie im Flug vorbei. Wir bedanken uns bei unsern
Beglei-tern die uns durch dieses schöne Wochenende begleitet ha-ben.
Marit und Josephine
|
|
 |
 |
 |
Fotoausstellung " AUGEN - BLICKE "
|
| |
Liebe Gemeinde der Christuskirche !
Am Sonntag, 19. Juni 2005 wird es im Anschluss an den Gottesdienst in
Ihrer Kirche die Eröffnung einer Fotoausstellung geben. Ich zeige Ihnen
Bilder aus Äthiopien , einem Land, das zu den ärmsten Ländern
der Welt gehört.
Als ich das erste Mal nach Äthiopien reiste, wusste ich noch nicht, wie
sehr ich in Zukunft mit diesem Land verbunden sein werde. - Was ist es, das
mich immer wieder dort hinzieht? Es ist der Reichtum an Religion und
Kultur. Und es ist die Armut, die mich anrührt und mich nicht in
Ruhe lässt.
In Äthiopien gibt es viele Waisenkinder. Und das Leben ist mühsam,
- nicht für alle, doch für viele. Ich weiß, ich kann es nicht
ändern. Aber ich halte viel von dem "Tropfen auf den heißen
Stein". Es sind die kleinen Schritte, mit denen Hilfe beginnt. Deshalb
komme ich mit meinen Bildern zu Ihnen. Sie zeigen eher die schöne Seite
des äthiopischen Lebens, die es ja auch gibt (Bilder aus einem Waisenhaus,
aus Religion und aus dem alltäglichen Leben).
Mein Anliegen ist es, Sie ein wenig am Leben der äthiopischen Men-schen
teilhaben zu lassen. Denn wir alle sind Menschen dieser einen Welt. Was uns
verbindet, ist unser Glaube. Etwa 50 % der Äthi-opier sind Christen. Es
sind unsere Brüder und Schwestern - eben auch unsere Nächsten.
Gern stehe ich Ihnen zur Verfügung zum Gespräch.
Kommen Sie - und sehen Sie !
Herzlich grüßt Sie
Erdmute Krafft
Seelsorgerin im Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge
und Vorsitzende des Vereins Hilfs-Waise Waisenkinder in Äthiopien e.V.
|
|
 |
 |
 |
Kultur in der Christuskirche Oberschöneweide
|
| |
Sa 04.06. - 19.00 Uhr - Chorkonzert
"Sing! Sing!"
Chor an der Joseph Schmidt Musikschule unter Leitung von Lutz Haubold singt
Werke von Schütz, Gesualdo, Distler, Bruckner, Brahms und Ravel
Eintritt frei - Kollekte erbeten
So 12.06. - 17.00 Uhr - Alte Musik mit
Fiori di Musica und Con Anima
Musik des Frühbarock für Quartett (Blockflöte, Violine, Violoncello,
Cembalo) und Duett (Blockflöte, Gitarre) u. a. von Johann Rosenmüller
und John Dowland
Eintritt: 9,- /6,- €
So 19.06. - 11.00 Uhr - Vernissage
Augen-Blicke
Bilder aus Äthiopien, einem armen Land voller Reichtum an Religion und
Kultur
Ausstellungseröffnung nach dem Gottesdienst
Sa - 25.06. - 11.00 Uhr - Chorkonzert der
INA-Jahresringe
Chöre und Solisten des Verbandes für Integration e.V. unter Leitung
von Heinrich Wieberneit singen deutsche und internationale Volkslieder
Eintritt frei - Kollekte erbeten
Juli - August - Sommerpause
Im Herbst Kirchenbesichtigung und Führung zum Tag des Offenen Denkmals,
Konzert mit den Schwarzmeerkosaken und vieles mehr...
CD 40 Jahre Aufnahmestudio Christuskirche - 10,00 €
Offene Kirche: Mi + Sa 15-18 Uhr - Büro Di 15-18 + Do 9-13 Uhr
Verkehrsverbindungen: Tram 27, 63, 67 bis Firlstraße
Internet-Adresse: www.ev-kirche-oberschoeneweide.de
|
|
 |
 |
 |
Addressen und Impressum
|
| |
Der Gemeindekirchenrat tagt einmal monatlich.
Anträge oder Anfragen an ihn bitte über das Gemeindebüro.
Gemeindebüro
12459 Berlin-Oberschöneweide, Firlstr. 16
Dienstag 15.00 - 18.00 Uhr
Donnerstag 09.00 - 13.00 Uhr
Frau Matis 535 31 55
Fax: 535 35 36
Pfarrerin Schwer 305 45 43
Kantor Herr Fehlandt 636 60 12
Katechetin Frau Seeger 636 99 28
Pfarrerin i.R. Nitschke 671 47 37
Kindertagesstätte
Montag - Freitag 06.30 - 17.00 Uhr
Leiterin Frau Benedix ? 535 30 15
Wir bitten Sie, Spenden oder Kirchgeld für unsere Gemeinde
auf das Konto der Ev. Darlehensgenossenschaft,
BLZ 100 602 37 Konto-Nr.: 160520, einzuzahlen. Bitte geben Sie als Empfänger
"KVA Berlin-Südost" und als Spendenzweck "Oberschöneweide"
an.
Für die Inhalte der Artikel zeichnen die Autoren verantwortlich!
Der Gemeindebrief wird herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Christuskirche.
Das Redaktionsteam besteht aus Dr. Bettina und Rainer Noak. Das Redaktionsteam
ist zu erreichen per E-Mail: bnoak@gmx.de oder per Postkasten und telefonisch
über das Gemeindebüro. Redakti-onsschluß ist jeweils der 10.
des Vormonats.
Die Auflage beträgt 450 Stück.
Die Internet-Adresse lautet: http://www.ev-kirche-oberschoeneweide.de
|
|
 |
 |
|
 |
|