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Andacht zum Monatsspruch Juli 2004
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Jesus Christus spricht: Wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine
Schwester und meine Mutter.
(Markus 3,35)
Liebe Leserin, lieber Leser,
ich denke, Ihnen geht es so wie mir, das Wort für Juli ist ein-fach.
Wir stimmen zu und können schnell unseren Alltagsgeschäften weiter
nachgehen. In der Vorbereitung auf dieses Geleitwort entdeckte ich dann aber
eine gehörige Brisanz. Sie wird deutlich, wenn wir den gesamten Abschnitt,
ab Vers 31 lesen. Es ist scheinbar eine wichtige Begebenheit, denn sie ist in
drei von vier Evangelien beschrieben:
Und es kamen seine Mutter und seine Brüder und standen draußen,
schickten zu ihm und ließen ihn rufen. Und das Volk saß um ihn.
Und sie sprachen zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder und deine
Schwestern draußen fragen nach dir. Und er antwortete ihnen und sprach:
Wer ist meine Mutter und meine Brüder? Und er sah ringsum auf die, die
um ihn im Kreise saßen, und sprach: Siehe, das ist meine Mutter und das
sind meine Brüder! Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder
und meine Schwester und meine Mutter.
Zur Geschichte Jesu gehören Erfahrungen von Trennung. Die Jünger Jesu
haben sich von ihren Heimatorten, ihren Berufen und ihren Familien getrennt.
Ebenso hat auch Jesus eine Distanzierung von seiner Familie vollzogen, indem
er als Erwachsener durch das Land zog und von Gott und seinem Reich predigte.
Als die Angehörigen Jesu ankommen, treten sie nicht in das Haus ein, in
dem er sich aufhält. Sie bleiben draußen und zeigen damit, wie viel
Distanz sie zu ihm haben. Jemand wird ins Haus geschickt, um Jesus herauszuholen.
Notfalls mit Gewalt wollen sie ihn heimbringen und sie denken, er sei von
Sinnen (V. 20+21).
Jesus ist nicht allein. Um ihn herum sitzen seine Jünger und viele Menschen,
die ihm zuhören. Er erfährt, dass seine Familie ihn sucht. Er lässt
sich nicht auf die Bitte ein mitzukommen, er geht noch nicht einmal hinaus,
um mit ihnen zu sprechen. Er hat zu tun. Er hat eine Mission zu erfüllen.
Seine Gedanken und Worte sind in die Zukunft, auf Gottes Reich, gerichtet -
und dann diese Störung, die ihn in die Vergangenheit zieht. Vielleicht
ist er verärgert und hat den roten Faden verloren. Er greift die Situation
jedoch auf und stellt die rhetorische Frage: Wer ist meine Mutter und meine
Geschwister? Jesus macht mit seiner Antwort deutlich wie vor ihm vielleicht
noch niemand: seine Angehörigen, das ist jedenfalls nicht eine erpresserische,
rückwärtsgewandte Blutsbande, die nicht versteht, dass er was zu sagen
hat. Was ihn hindert, was ihn wieder in Kindheitsrollen bringen soll, geht ihn
nichts mehr an.
Eine Familie kann ein Schatz sein, wenn sie mit den erwachsenen Kindern mitwächst,
wenn auch die Älteren etwas dazulernen wollen. Es bedeutet nicht, dass
das vierte Gebot, du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren,
abgelehnt wird, wenn Jugendliche oder selbst schon Erwachsene sich von ihren
Eltern nicht fesseln lassen wollen. Ich will nicht einer rücksichtslosen
Selbstverwirklichung das Wort reden, denn auch die Emanzipierten sind gerufen,
nach Gottes Willen zu fragen.
Jesus geht es nicht um eine generelle Abgrenzung von der Familie oder um eine
Abwertung der Elternbeziehung, sondern um die Eröffnung eines neuen Beziehungsgeflechts:
der Gemeinschaft der Glaubenden als Wahlverwandtschaft. Es eröffnet sich
eine neue Familie, die nicht durch leibliche Abstammung begründet ist,
sondern durch eine Gemeinschaft im Hoffen und Glauben. Der Begriff der Familie
erfährt durch Jesus eine befreiende Erweiterung. Ein schönes Monatswort,
wie ich finde, sehr passend zu den in diesen Wochen stattfindenden Konfirmationen.
Ich wünsche Ihnen gesegnete Sommerferien
Ihr Hans-Joachim Meyer
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Gottesdienste im Juni/Juli 2004
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| 6.Juni Trinitatis |
Predigtgottesdienst |
10 Uhr |
Kirche |
Zieme / Rieck |
| 13. Juni, 1. So. n. Tr. |
Predigtgottesdienst mit Kirchencafé |
10 Uhr |
Kirche |
Schwer / Lemke |
| 20. Juni, 2. So. n. Tr. |
Gottesdienst mit Goldener Konfirmation |
10 Uhr |
Kirche |
Schwer / Weigelt |
| 27. Juni, 3. So. n. Tr. |
Predigtgottesdienst |
10 Uhr |
Kirche |
Krause / Sambo |
| 4. Juli, 4. So. n. Tr. |
Predigtgottesdienst |
10 Uhr |
Kirche |
Schwer |
| 11. Juli, 5. So. n. Tr. |
Predigtgottesdienst mit Abendmahl |
10 Uhr |
Kirche |
Nitschke |
| 18. Juli, 6. So. n. Tr. |
Predigtgottesdienst |
10 Uhr |
Kirche |
Fredrich |
| 25. Juli, 7. So. n. Tr. |
Predigtgottesdienst |
10 Uhr |
Kirche |
Böttcher |
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Einweihung der umgebauten Christuskirche
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Endlich ist es soweit!
Nach einer 6jährigen Planungs- und einer 8monatigen Innen-ausbauphase
ist es nun endlich soweit: die Christuskirche in Oberschöneweide ist hell,
warm, das Dach ist dicht und die Elektrik entspricht den modernen Anforderungen
eines öffent-lichen Raumes. Nun können wir alle Räume in der
Kirche den verschieden Vorhaben entsprechend nutzen.
Die Taufkapelle für unsere sonntäglichen Gottesdienste, den Gemeinderaum
und das Begegnungscafé für die verschiedenen gemeindlichen und öffentlichen
Veranstaltungen, den Konfirman-denraum für die Kinder- und Jugendarbeit,
das Büro für die Verwaltung und den Besucherempfang, die Sakristei
zur stillen Vorbereitung auf die Gottesdienste sowie für persönliche
Gesprä-che und den großen Kirchenraum für Konzertveranstaltungen
und Festgottesdienste.
Am 9. Mai fand der Festgottesdienst zur Einweihung der Christus-kirche nach
den Bauarbeiten statt. Ein Festkommitee das von Frau Schwer koordiniert wurde
hatte im Vorfeld viel zu tun. Beteiligt waren Gemeindeglieder aus allen Kreisen
unserer Gemeinde. Der Gottesdienst wurde durch die Superintendentin Frau Forck,
Frau Schwer, Frau Zieme und Propst Dr. Lütcke, der die Predigt hielt, gestaltet.
Zu diesem Festgottesdienst am Sonntag Kantate erklang die Kantate Alles
was ihr tut von Dietrich Buxtehude für Chor, Solisten und Instrumente
mit den Chören aus der Region.
Nach dem Segen wurde durch Frau Pfarrerin Schwer und dem GKRVorsitzenden
Herrn Böttcher der Dank der Gemeinde an alle ausgesprochen, die an der
Vorbereitung und Umsetzung dieses
Projektes mitgewirkt haben. Wir sind besonders den Mitarbeitern von STATTBAU
und PERSPEKTIVE dankbar, ohne deren Kennt-nisse und Unterstützung das Projekt
allein durch die Gemeinde nicht hätte umgesetzt werden können. Nach
der Danksagung gab es verschiedene Grußworte und dann konnten bei einem
offenen Zusammensein mit Buffet in allen Räumen unserer Kirche Gespräche
und Begegnungen stattfinden.
Eine Ausstellung zur Geschichte der Christuskirche wurde in der Taufkapelle
für Interessierte gezeigt, die noch bis Juni zu den Öffnungszeiten
Donnerstag und Samstag von 15.00 bis 18.00 Uhr und sonntags nach den Gottesdiensten
besucht werden kann. Dieser Festgottesdienst war auch die Eröffnung der
neuen Konzertsaison, deren Termine sie jeweils den Gemeindebriefen und Aushängen
entnehmen können. Wir alle freuen uns auf das neue Leben, die Gespräche
und Begegnungen in unserer offenen, sanierten, hellen und warmen Kirche.
B. Böttcher
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Goldene Konfirmation am Sonntag, den 20. Juni
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Alle Menschen, die in den Jahren von 1949 - 1954 in unserer Kirche konfirmiert
worden sind, laden wir am Sonntag, den 20.6. zur Feier der Goldenen Konfirmation
ein. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr. Bitte melden Sie sich im Gemeindebüro
an, bringen Sie bitte möglichst ihre Konfirmationsurkunde mit, falls Sie
sich persönlich anmelden können und sagen Sie den Termin weiter. Natürlich
können auch alle die teilnehmen, die schon vor dem angegebenen Zeitraum
konfirmiert wurden.
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Festkomitee
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Aus dem Festkomitee soll eine Arbeitsgruppe werden, die das Leben in unserer
Kirche plant und organisiert
Wie wichtig eine solche Gruppe ist, in denen sich Vertreterinnen und Vertreter
der verschiedenen Gemeindekreise zusammen-finden, wurde bei der Organisation
unserer Einweihung deutlich. Die ersten Absprachen für die Offene
Kirche sind auch in diesem Rahmen getroffen worden. Viele Dinge müssen
jetzt, nachdem wir die ersten Erfahrungen in den neuen Räumen gesammelt
haben, besprochen und entschieden werden: Was brauchen wir noch in unserer Kirche?
Wer hat welchen Schlüssel? Welche Veranstaltungen wollen wir anbieten?
Wie finden wir noch Ehrenamtliche für die Öffnungszeiten? Es geht
also nicht nur um die Durchführung von Veranstaltungen, sondern auch um
inhaltliche Entscheidungen, die der Gemeindekirchenrat ohne die Stimmen aus
den Gruppen nicht treffen kann. Wir werden uns einmal im Monat treffen, zunächst
am Donnerstag, den 3. Juni, um 19 Uhr im Kirchencafé. Ob der Donnerstag
ein günstiger Tag ist, werden wir besprechen und natürlich auch, wie
sich diese Arbeitsgruppe nennen möchte. Vielleicht hat ja mancher dafür
schon eine Idee. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Annette Schwer
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Geburtstage
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Runde und halbrunde Geburtstage ab 70 Jahren
im Juni und Juli 2004
Irmgard Ziehlke 2.6.
Martha Guthke 5.6.
Ruth Franz 7.6.
Doris Scheithauer 12.6.
Ruth Aulig 26.6.
Hannelore Abel 26.6.
Renate Barthel 1.7.
Johann Penn 5.7.
Gisela Pecanek 10.7.
Klaus Schumann 13.7.
Horst Nowack 19.7.
Margot Eichberg 25.7.
Margarete Thom 25.7.
Dieter Hoppe 28.7.
Ewald Weber 31.7.
Wir gratulieren herzlich und wünschen auch den jüngeren
und allen nicht rundenden Geburtstags-kindern
Gottes Segen für Ihr neues Lebensjahr !
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Organizing Schöneweide besuchte Organizing London
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Als Verbindungsperson der Christuskirchengemeinde zu Menschen verändern
ihren Kiez / Organizing Schöneweide, unserer Bürgerplattform im Stadtteil,
war ich im Mai zu einem Kurzbesuch bei Organizing London, welches sich dort
London Citizens nennt. Zu dritt, mit Simone Vieth von der katholischen Gemeinde
St. Antonius und unserem Organizer Gunther Jancke, waren wir von der Partnerorganisation,
die in England nach gleicher Schule arbeitet, eingeladen. Der Anlass unseres
Besuches war eine Veranstaltung von Organizing zur Bürgermeisterwahl im
Juni. Dem amtierenden Ken Livingstone (Labour) und drei weiteren Kandidaten
wurden Fragen zu den von London Citizens zur Zeit vier drängensten Themen
zur Bekämpfung der Armut gestellt. Für die seit acht Jahren in London
arbeitende Organisation war das ihre bisher größte Veranstaltung
in einem geschlossenen Raum und ihr wahrscheinlicher Höhepunkt in diesem
Jahr. Obwohl London Citizens naturgemäß überwiegend
in den ärmeren Stadtteilen in Ost und Süd mit 60 Gruppen vertreten
ist, fand die Politikerbefragung eindrucksvoll mit über 1700 Personen in
der Innenstadt, in der Methodist Central Hall, statt. Sie liegt unmittelbar
gegenüber den Houses of Parliament und der Krönungskirche Westminster
Abbey, in der einige, darunter wir, vorher am Abendgottesdienst teilnahmen.
So geistlich gekrönt waren wir mit anderen Citizens vor der politischen
Veranstaltung zu einem köstlichen Imbiss in die Pfarrwohnung geladen.
Die vier Themen, zu denen die Bürgermeisterkandidaten Stellung nehmen sollten,
waren: 1. A living wage for Londoners - Werden sie sich im teuren
London für einen Mindeststundenlohn von £6.70 im Öffentlichen
Dienst und seinen privatisierten Arbeitsbereichen einsetzen? 2. Investing
in the future of young people - Werden sie, im Falle ihrer Wahl, die Schul-
und Berufsausbildung junger Menschen fördern und nicht abbauen? 3. Safer
and cleaner
neighbourhoods - Werden sie sich dafür einsetzen, dass die ärmsten
Stadtteile nicht immer mehr verkommen, durch den Abbau von Personal im Öffentlichen
Dienst? Und 4. Affordable housing for Londoners - Werden sie für
ein 2000-Häuserbauprojekt öffentlichen Grund zur Verfügung stellen,
damit sich auch Familien mit mittlerem Einkommen leisten können, in einem
Eigenheim oder zur Miete in London zu leben? [Zum Weiterinformieren s. Internet:
http://www.londoncitizens.org.uk]
Am Donnerstag, den 10. Juni wird Menschen verändern ihren Kiez / Organizing
Schöneweide seinen diesjährigen Höhepunkt haben. Nach dreijähriger
Kampagne, die FHTW nach Schöneweide zu holen, wollen wir unseren Erfolg
feiern mit der Veranstaltung Erste Vorlesung auf dem neuen Campus,
zu der Sie alle herzlich eingeladen sind: Wilhelminenhofstr. 76/77, Gebäude
A4, 18.30-20.00 Uhr. Wir erwarten Gäste aus der Berliner Politik, Wirtschaft
und Wissenschaft - lassen Sie uns durch zahlreiches Erscheinen Schöneweides
Stärke demonstrieren und so an einer guten Zukunft bauen.
Ihr Hans-Joachim Meyer
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Freud und Leid
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Getauft und in die Gemeinschaft der Glaubenden auf-genommen wurde am 16. Mai
2004, Chantal Schönborn.
Aus unserer Gemeinde verstarben und wurden kirchlich bestattet Frau Gerda Wollna
aus der Zeppelinstraße im
92. Lebensjahr und Frau Johanna Michler, ebenfalls Zeppelinstraße, im
102. Lebensjahr
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Ausflug der Ehrenamtlichen und Mitarbeiterinnen am Sonnabend,
3. Juli 2004
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Wir wollen eine gute Tradition fortsetzen und vor der Sommer-pause einen Sonnabendnachmittag
und -abend miteinander ver-bringen. Mit diesem Ausflug möchte ich auch allen
Helferinnen und Helfern danken, die seit Mitte April immer wieder die Kirche geputzt
oder auf andere Weise dazu beigetragen haben, daß die Einweihungsfeierlichkeiten
so gut gelaufen sind.
Nach einem Stadtspaziergang - das Ziel wird noch gesucht - und Kaffeetrinken sind
alle zu Grill, Spiel und Spaß in Schwers Garten, Eichenallee 55, 14050 Berlin,
eingeladen. Bitte merken Sie sich diesen Termin vor.
Die Abfahrtszeit vom Bahnhof Schöneweide ist 13 Uhr. Kinder und Enkelkinder
sind herzlich willkommen. Feine Salate und Getränke dürfen gern mitgebracht
werden, für Grillfleisch ist gesorgt.
Ich freue mich auf viele Gäste und bitte um Anmeldung
Ihre Annette Schwer
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Regelmäßige Termine & Musik
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Regelmäßige Gruppentermine
Kinder und Jugend:
Christenlehre: Frau Seeger, montags 14-15 Uhr, Kl. 4-6,15-16 Uhr, Kl. 1-3
Konfirmandentreff: Frau Pfrn. Schwer, dienstags, 16.30 Uhr
Junge Gemeinde: Frau Kachel, dienstags, 18 Uhr
Junge Erwachsene bis Senioren:
Gesprächskreis: (Schwer) 14.6., 20 Uhr
im Juli, Sommerpause
Ehepaar-Mütter-Kreis:
im Juni, Ausflug (Weigelt 535 02 84)
im Juli, Sommerpause
Senioren:
8.6., 15 Uhr, Bibelstunde mit Frau Nitschke
22.6., 14.30 Uhr, Abfahrt vor der Kirche:
Ausflug nach Biesdorf
im Juli, Sommerpause
Musik:
Kinderflötenkreis: Frau Nitschke, mittwochs, 14.30 Uhr
Flötenkreis (Erwachsene): Herr Fehlandt, zweiwöchentlich
dienstags 19.30 Uhr
Chorsingen: Herr Fehlandt, zweiwöchentlich dienstags 18 Uhr
Posaunenchor: Herr Fehlandt, mittwochs, 18 Uhr, Johannisthal
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Gemeindechronik, Folge 55
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Wie man bei einem privaten Umzug manchmal auf ungeahnte Schätze stößt,
fanden sich in den letzen Wochen beim Sichten erneut Daten und Fakten, die eventuell
auch Sie interessieren werden:
28.08.1908: Pfr. Schmöcker bittet den Königlichen Forstmeister
Kottmeier um Erdboden für das Umfeld der noch nicht fertigen Christuskirche:
Sehr geehrter Herr Forstmeister; es fehlt geeig-neter Erdboden für
Rasenflächen. Da dachte ich an Sie und Ihren freundlichen Rat und an die
Rohrlake (Feuchtgebiet der Rohrlake, siehe Heimatmuseum!). Geht das? Herzliche
Grüße von Haus zu Haus! Ihr ganz ergebener Schmöcker.
April 1924: Akkumulatoren-Werke (später bekannt als BAE) stellt
großen Saal im Wohlfahrtsgebäude (später WF-Kulturhaus) für
kirchliche Veranstaltungen zur Verfügung, aber nur sonntags (es gibt noch
kein Gemeindehaus).
1931/32: Katholische und unsere Gemeinde richten Notstands-küchen
für Arbeitslose ein.
27.02.1934: Schutzpolizei kontrolliert im Gemeindehaus-Keller für
Sammelschutzräume. - Herr Dr. Sakobielski, wohnhaft Edison/ Ecke Rathausstr.
(Griechische Allee), betreut ehrenamtlich alle 2 Monate unsere Kindergartenkinder.
30.11.1939: Bau d. Luftschutzkeller im Gemeindehs.: 1600 RM.
22.10.1941: Alle Beamten und Angestellten unserer Kirchge-meinde sollen
in Kürze den arischen Nachweis bis zu den Grosseltern beibringen.
20.12.1944: Beschlagnahme von Heizmaterial in Kirchen; Belieferung von
Brennstoffen verboten!
1945: In diesem Jahr über 1000 Gestorbene in Oweide beerdigt.
31.10.1952: Vier Gottesdienste am Reformationstag.
09.04.1953: An der Gemeindehaus-Mauer am Morgen gefunden, angeschrieben
mit weißer Farbe: Es lebe die Einheit der Jugend!
Junge Christen, lasst euch nicht von Ami-Agenten missbrauchen!
1953: Advents-Basar: rd. 3000 Mark Erlös für Sozialarbeit
1954: Advents-Basar: rd. 3500 Mark Erlös für Sozialarbeit
1955-57: werden endlich Kirchdach und -turm neu gedeckt: 60.250 Mark.
25.09.1957: Projekt Jugendnest (oben im Gemeindehaus) vom
Stadtsynodalverband besichtigt und genehmigt.
W. Krause
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Kultur-Termine
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5. Juni 2004, 18 Uhr: Kabarett in der Kirche, "Die grauen Zellen"
mit dem Stück "Blauer Büffel".
Der Eintritt ist frei. Eine Kollekte wird erbeten.
12. Juni 2004, 16 Uhr: "coram publico" spielt "Die Mausefalle"
von Agatha Christie.
Der Eintritt ist frei. Eine Kollekte wird erbeten.
26. Juni 2004, 19 Uhr: Vocalensemble "cantus corinth" musiziert
geistliche und weltliche Musik aus Barock und Romantik.
Der Eintritt ist frei. Eine Kollekte wird erbeten.
Galerie in der Christuskirche
Vernissage: am Freitag, den 25. Juni wird um 19 Uhr in unserer Kirche eine Photoausstellung
mit Arbeiten von Georg Krause eröffnet.
Titel: Auf zu neuen Ufern
Photographische Arbeiten zu Zinzendorf A.S.Y.L. - zwischen Wasser und Haut.
Die preisgekrönte Serie wird für lange Zeit das letzte Mal gezeigt,
bevor sie auf Amerika-Tour geht.
Die Ausstellung ist donnerstags und sonnabends im Rahmen der Offenen Kirche
von 15 - 18 Uhr zu besichtigen, sie ist zur Verfügung gestellt vom Schock
Verlag, Wilhelminenhofstr. 89a, www.schockverlag.de
Die Kirche ist donnerstags und sonnabends von 15 - 18 Uhr geöffnet: Besichtigung,
Gespräche, Kaffeetrinken, Informationen, Raum der Stille und mehr.
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