 |
|
 |
 |
 |
Andacht
|
| |
Jahreslosung 2006:
Gott spricht: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht.
Josua 1,5b
Liebe Leserin, lieber Leser! So wohltuend anders ist Gott! Anders als wir Menschen,
die wir so schnell andere fallen lassen, wenn sie uns zur Last geworden sind.
Anders als es auf dem Arbeitsmarkt üblich geworden ist: wo fallen gelassen
wird, wer zu alt ist oder nicht mobil genug. Anders als in den Medien: wo über
Nacht fallen gelassen wird, wer out ist, wer die Quote nicht mehr bringt.
Gott spricht: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht.
Gott hält an dir fest. Ja, Gott hält zu uns. Die Hand, mit der er uns
hält, ist jedoch keine Hand, die festkrallt. Sondern Gott wartet darauf,
dass wir seine Hand fassen, ergreifen. So haben wir Halt im Leben. Seine Zusage
ist zu Menschen gesprochen, die sich zu ihm halten. Welche Aussicht für das
neue Jahr! Gibt es da einen Grund, der mich von dem Entschluss abbringen könnte:
Ich will mich zu Gott halten. ? Viele Zusagen Gottes sind verbunden
mit einem Auftrag. Das ist bei Josua so, das geht bei den Propheten weiter und
ist bei den Jüngern von Jesus nicht anders. Jesus sendet uns in die Welt,
und er ist dabei. Aber er sagt uns auch ganz ehrlich: In der Welt habt ihr
Angst.
Gott spricht: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht.
Diese Zusage ist aus der Sicht Gottes gesprochen. Es bedeutet nicht, dass uns
Leid und Not erspart bleibt. Gott hat einen Weg und ein Ziel für unser Leben.
Und es kann sein, dass dieser Weg auch durch tiefe Täler und dunkle Wälder
führt. Hier hilft der Blick auf die Wirklichkeit Gottes: Gott ist jeden Augenblick
bei uns. Es gibt keinen Augenblick, der ohne ihn gelebt werden müsste. Ich
kann nie tiefer fallen als in die Hand Gottes. Wir haben nicht die Zusage, dass
es keine Probleme und Schwierigkeiten gibt, wenn wir uns an Gott halten. Not und
Leid bleiben uns nicht erspart. Aber wir haben die Zusage Gottes, dass sie nicht
größer sind, als dass wir sie tragen könnten.
Gott spricht: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht.
Diese Zusage Gottes hat wie eine Münze noch eine andere Seite.
Von Gottes Seite gilt: Ich verlasse dich nicht. Achten wir von unserer
Seite darauf, dass auch wir Gott nicht verlassen, sondern uns jeden Augenblick
auf ihn verlassen. Mit Gott ins neue Jahr gehen heißt, sich dessen gewiss
sein, dass Gott mich nicht fallen lassen wird was da auch auf uns zukommen
mag: im persönlichen Leben, im Beruf, in meiner leiblichen und seelischen
Gesundheit, in der großen Politik, in unserer Kirche Gott wird uns
nicht fallen lassen und verlässt uns nicht. Nicht: komme, was da wolle. Sondern:
weil da kommt, was Gott will.
Gott spricht: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht.
Er bleibt an deiner Seite, denn er hat etwas mit dir vor. Dein Weg ist nicht beliebig.
Er möchte, dass du dahin gehst, wohin er dich schickt. Gott nimmt uns in
Anspruch. Das ist wohl manchmal eine bedrohliche und beängstigende Erfahrung.
Aber ist es nicht auch genau das, wonach wir uns sehnen dass endlich einer
sagt: Ich brauch dich. Ohne dich geht es nicht. Du bist nicht einfach ersetzbar
durch jemanden, der jünger ist und schneller oder durch eine
Maschine, die das mit viel weniger Fehlern und Ausfällen kann, was du bisher
getan hast. Wir dürfen gespannt sein, wohin Gott mit uns geht.
Gott spricht: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht.
Diese Worte dürfen wir mitnehmen in die kommenden Wochen und Monate. Sie
tun gut, wenn wir uns allein und verloren fühlen. Sie spornen an, wenn wir
mutlos sind. Sie richten auf, wenn uns sonst keiner etwas zutraut. Denn Gott stand
und steht ein für sein Wort. Geborgen unterwegs sein. Dazu helfe
uns Gott auch im neuen Jahr.
Ihr Pfarrer Werner Alze.
|
|
 |
 |
 |
Gottesdienste im Februar und März 2006
|
| |
05. Februar 2006
Letzter So. n. Epiphanias |
Predigtgottesdienst |
10:00 |
Kirche |
Pfn. Schwer |
12. Februar 2006
3. So. v .d. Passionszeit
Septuagesimae
|
Predigtgottesdienst & Kindergottesdienst |
10:00 |
Kirche |
Herr Böttcher |
19. Februar 2006
2. So. v. d. Passionszeit
Sexagesimae
|
Predigtgottesdienst mit Abendmahl |
10:00 |
Kirche |
Pf. Alze
|
26. Februar 2006
So. v. d. Passionszeit
Estomihi
|
Predigtgottesdienst mit Kirchenkaffee |
10:00 |
Kirche |
Pfn. Schwer |
03. März 2006
Weltgebetstag
|
Ökumenischer Gottesdienst |
19:00 |
19:00 Ev.-freik. Gemeinde, Helm-holtzstr. |
|
05. März 2006
1.So. d. Passionszeit
Invokavit
|
Regionaler Familiengottesdienst mit
Kinderkantate |
11:00 |
Kirche Johannisthal |
Frau Seeger |
12. März 2006
2. So. d. Passionszeit
Reminiszere
|
Predigtgottesdienst mit Abendmahl &
Kindergottesdienst
|
10:00 |
Kirche |
Pf. Alze |
19. März 2006
3. So. d. Passionszeit
Okuli
|
Familiengottesdienst mit der Kindertagesstätte
|
10:00 |
Kirche
Johannis-thal
|
Team / Pfn. Schwer |
26. März 2006
4. So. d. Passionszeit
Lätare
|
Predigtgottesdienst |
10:00 |
Kirche |
Pfn. Nitschke |
Die Kindergottesdienste mit den Kindern der Kita finden am 09.
Februar und am 09. März, jeweils um 09:30 Uhr in unserer Kirche
statt. Eltern und Kinder aus der Gemeinde oder aus der
Nachbarschaft sind herzlich eingeladen.
|
|
 |
 |
 |
Regelmäßige Termine
|
| |
Krabbelgruppe
montags 09:30 11:00 Uhr
Christenlehre
montags 13:00 Uhr (Vorschulgruppe)
montags 15:00 Uhr 4.-6. Klasse
montags 16:15 Uhr 1.-3. Klasse
Kinderflötenkreis
mittwochs 15:00 Uhr C-Flöten
mittwochs 15:30 Uhr Tenorflöten
mittwochs 16:15 Uhr Flötenanfänger
Konfirmandenunterricht
dienstags 16:30 Uhr
Singekreis
14-tägig mittwochs 10:00 Uhr in der Kirche
(1. Termin im Februar: 08.02.2006)
Gesprächskreis:
13.02.2006 20:00 Uhr Thema wird noch bekannt gegeben
13.03.2006 20:00 Uhr Gemeindeabend für alle, siehe Seite 7
Ehepaar Mütterkreis:
21.02.2006 19:00 Uhr - Bibelarbeit, Pfarrerin Nitschke
21.03.2006 19:00 Uhr - Maria Magdalena, Pfarrerin Seimert
Senioren:
14.02.2006 15:00 Uhr - Bibelstunde mit Pfarrerin Nitschke
28.02.2006 15:00 Uhr - Seniorenkreis mit Pfarrerin Schwer
14.03.2006 15:00 Uhr - Bibelstunde mit Pfarrerin Nitschke
28.03.2006 15:00 Uhr - Geburtstagskaffee mit Pfarrerin Schwer
Besuchsdienstkreis:
28.03.2006 14:00 Uhr Kirche
|
|
 |
 |
 |
Besondere aus unserer Kirchengemeinde
|
| |
Weltgebetstag am 03. März 2006: Die Liturgie für den diesjährigen
Weltgebetstag kommt aus Südafrika. Unseren ökumenischen Gottesdienst
feiern wir in der Evangelisch- freikirchlichen Gemeinde in der Helmholtzstraße,
um 19:00 Uhr. Das Vorbereitungstreffen findet am 14. Februar, um 19:00 Uhr, ebenso
in der Helmholtzstraße statt. Alle Interessierten sind herzlich zum Gottesdienst
eingeladen. Mithilfe bei der Vorbereitung ist immer willkommen.
Vermietung Gemeindehaus:
Der Gemeindekirchenrat hat beschlossen, den Mietvertrag mit dem Jugendhaus fathers
house nicht zu verlängern. Der Vertrag war im Februar 2005 für
ein Jahr geschlossen worden. Diese Art der Jugendarbeit, die ganz unbestritten
für die Jugendlichen sehr wichtig ist, paßt nach unserer Erkenntnis
nicht in das Gemeindehaus. Das Haus ist zu groß und zu unübersichtlich.
Dazu kam unser Eindruck, daß die Jugendlichen nicht genug beaufsichtigt
wurden. Es ist so mancher Schaden entstanden. Die Nachbarschaft zur Kita war ebenso
sehr schwierig. Wir hoffen sehr, daß der Trägerverein Johannishilfswerk
international e.V. ein neues Domizil für diese Arbeit von fathers
house in Oberschöneweide findet.
Kanzelrestaurierung:
Die Kanzelsanierung schreitet fort. In der ersten Januarwoche wurde nach langer
Vorbereitung der Grundanstrich aufgetragen. Nun beginnen die wirklichen Restaurationsarbeiten:
Das Aufmalen der Texte und Ornamente. Wer die Kirche jetzt einmal besucht, kann
die Fortschritte beobachten. Über einen Termin der Fertigstellung soll hier
nicht spekuliert werden. Wir werden sehen... .
Orgelreparatur:
Auch die Orgelbauer wunderten sich sehr, wie viele von den Registern unserer Orgel
nach dem Einbau des neuen Motors dann doch noch spielbar waren. Ganz unerwartet
konnten wir am 1. Advent im Gottesdienst die alte Orgel hören, die doch immerhin
15 Jahre geschwiegen hat! Viele, welche die Orgel noch nie gehört haben,
sind überrascht von ihrem schönen Klang. Sechs Register müssen
noch restauriert werden und die große Reinigung steht bevor. Dafür
wird es ein neues Angebot geben. Natürlich sammeln wir im kleinen Kirchenmodell
weiterhin für die Orgel. Aus Anlass der Beerdigung von Frau Susanne Lemke
wurden 2400,- € für die Sanierung unserer Orgel gespendet. Wir danken
der Familie Lemke und allen Gebern sehr herzlich!
Laßt uns zusammenrücken
Im Gesprächskreis kamen wir auf die Idee, an vier Abenden im Jahr alle
interessierten Menschen unserer Gemeinde einzuladen. So gäbe es einen
gemeinsamen Treffpunkt für uns, einen Ort, an dem neben dem Thema
auch Belange der Gemeinde angesprochen werden könnten. Verschiedene
von uns hatten das Gefühl, daß wir zusammenrücken sollten. Besonders
viele aktive Gemeindeglieder gibt es bei uns ja nicht. Das ist kein
Geheimnis. Die wenigen Aktiven sind oft in verschiedenen Gruppen
engagiert und fühlen sich schon manchmal überfordert. Die Männergruppe,
die ein Jahr gut gelaufen ist, trifft sich ab Januar 2006 nicht mehr: Es gab
zu wenig Interesse. Im Gesprächskreis haben wir ähnliche Probleme. Unter
den Eltern unserer Krabbelgruppe gibt es einige, die Fragen des Glaubens
miteinander besprechen möchten. Dafür ein Elternseminar einzurichten,
schien uns nicht sinnvoll. Die Einladung ergeht also an alle, denen Themen
und Gemeinschaft wichtig sind, selbstverständlich auch an den Ehepaarund
Mütterkreis und interessierte Senioren. Nach einem Jahr werden wir
sehen, ob es eine gute Idee war.
Zu folgenden Gemeindeabenden für alle, jeweils um 20:00 Uhr, in der
Kirche, laden wir sehr herzlich ein:
13. März : Die Weisen auf dem Weg nach Bethlehem:
Mehr als ein Stern
Bibelarbeit über Matthäus 2, 1 - 12
19. Juni : Der Prophet Elia am Gottesberg Horeb:
Müde geworden.
Bibelarbeit über 1. Könige 19, 1 - 21
11. September: Der Tanz der Israeliten um das goldene Kalb:
Enttäuschung.
Bibelarbeit über 2. Mose 32, 1 - 6. 7 - 14
13. November: Der Apostel Paulus und sein Bild von der Taufe:
Durch die Taufe mit Christus begraben und auferweckt.
Bibelarbeit über Römer 6, 1 - 11.
Ich freue mich auf das gemeinsame Gespräch und grüße Sie herzlich,
Ihre Annette Schwer.
|
|
 |
 |
 |
Verein - Kirche und Kultur für Oberschöneweide e.V.
informiert:
|
| |
Jahreshauptversammlung
Di. 07.02.2006, um 19:30 Uhr
im Kirchencafé
Vereinssitzung
Di. 14.03.2006, um 19:30 Uhr
im Kirchencafé
Liebe Vereinsmitglieder, werte Leser dieses Gemeindebriefes,
unser Verein besteht inzwischen sieben Jahre und wie bereits in den
vergangenen Jahren wird im Februar die Jahreshauptversammlung
stattfinden. Das Jahr 2006 werden wir neben der Durchführung
einiger Konzerte und des Lichtermarktes vor allem zu einer
Neustrukturierung und Erneuerung des Vereinslebens nutzen.
Tagesordnung für die Jahreshauptversammlung:
1. Begrüßung und Feststellung der Stimmberechtigung
2. Rückblick 2005
3. Entlastung des Vorstandes
4. Ausblick 2006 / 2007
5. Termine
Zu den Sitzungen ist jeder, unabhängig von seiner Mitgliedschaft, herzlich
eingeladen. Sollten Sie Fragen, Wünsche und Anregungen für die Jahreshauptversammlung
haben, bitte ich Sie, sich bis zum 05.02.2006 bei Rainer Noak, Tel./Fax: 030 /
97601417 oder
R.Noak@gmx.de zu melden.
Im Namen des Vereins wünsche ich allen Lesern ein gesundes, friedvolles Jahr
2006.
Rainer Noak (Vereinsvorsitzender).
|
|
 |
 |
 |
Kirchenjahr
|
| |
Man hat sie Gottesmörder
gescholten und sie deshalb
jahrhundertelang verfolgt: die Juden.
Sind sie wirklich schuld an Jesu Tod?
Die Evangelien des Neuen Testaments
geben darauf eine eindeutige Antwort:
Die Hinrichtung Jesu wurde von den
Römern vollzogen (Markus 15). Im
Prozeß gegen Jesus hatte der Vertreter
des römischen Kaisers, Pontius Pilatus,
das entscheidende Wort zu sprechen.
Gegen die Zustimmung des Pilatus und
ohne maßgebliche Beteiligung der
römischen Besatzungsmacht in
Palästina hätte die Kreuzigung nicht
stattfinden können. Vermutlich wurde
Jesus von den Römern für einen
Widerstandskämpfer gegen ihre
Besatzung gehalten.
Von sich aus wären die Römer wohl
kaum darauf gekommen, Jesus zu
kreuzigen. Nach den Evangelien ging
die Initiative zum Prozeß gegen Jesus
von den maßgeblichen religiösen
Gruppierungen des Judentums und von
deren Vertretern aus (Markus 14,1).
Was für diese im einzelnen der Anlaß
war, einen Volksgenossen bei den
verhassten Römern anzuzeigen und
seine Hinrichtung zu fordern, ist nicht
eindeutig zu ersehen. Die Evangelien
nennen verschiedene Anklagepunkte
gegen Jesus: Er habe erklärt, er wolle
den Tempel in drei Tagen abbrechen
und in drei Tagen einen neuen bauen
(Markus 14,58); er lästere Gott, weil er
sich für den Christus bzw. Sohn Gottes
halte (Markus 14,64); er hetze das
Volk auf; er verbiete, dem Kaiser
Steuern zu zahlen (Lukas 23,2), und
behaupte, König der Juden zu sein
(Markus 15,2). Als Mißverständnis
und als falsche Anschuldigung mag
das alles gelten. Das gilt auch für die
Gesetzesübertretungen, die Jesus z.B.
gegen das Gebot der Sabbatruhe
begangen hat (Markus 2,23-28; 3,1-6).
Die Evangelien ziehen den Kreis der
Personen, die mitverantwortlich sind
für Jesu Tod, noch weiter bis in den
Jüngerkreis hinein: Judas hat Jesus an
seine Gegner ausgeliefert (Markus
14,43-45).
Das Neue Testament sieht die Gründe
für Jesu Verurteilung und Hinrichtung
aber nicht nur in dem Verhalten und in
dem Haß einzelner Personen oder
Gruppen. Der entscheidende Grund
liegt im Wesen des Menschen: in
seiner Sünde (Römer 3,9-12,23).
Darum wird mehrmals erklärt, daß
Jesus für unsere Sünden gestorben
ist (Galater 1,4; Römer 4,25; 1. Petrus
2,24). Die Sünde ist das Bestreben des
Menschen, Gott aus seinem
persönlichen Leben und aus dem
Geschehen in der Welt fernzuhalten.
Die Sünde ist der Drang des
Menschen, sein eigener Gesetzgeber zu
sein und das Gesetz Gottes nicht gelten
zu lassen. An Jesu Leiden und Tod
erkennen Christen darum auch ihr
eigenes gottfeindliches Wesen und ihre
Schuld.
Aus: Christof Warnke: Die Bibel ist nicht vom Himmel gefallen, Frankfurt am Main
1993
|
|
 |
 |
 |
Freud und Leid
|
| |
Runde und halbrunde Geburtstage ab 70 Jahren im Februar und März 2006:
| Gerhard Drescher |
80 Jahre |
06.02.1926 |
| Silvia Fielbrand |
70 Jahre |
07.02.1936 |
| Elisabeth Hille |
85 Jahre |
07.02.1921 |
| Heinz Brauns |
90 Jahre |
08.02.1916 |
| Nina Kühnel |
90 Jahre |
10.02.1916 |
| Ursula Stern |
75 Jahre |
16.02.1931 |
| Bernd Schöler |
75 Jahre |
16.02.1931 |
| Günter Just |
75 Jahre |
23.02.1931 |
| Gottfried Rudolph |
70 Jahre |
02.03.1936 |
| Gerda Kemmethmüller |
90 Jahre |
04.03.1916 |
| Ilse Drewelow |
85 Jahre |
08.03.1921 |
| Erich Grahl |
75 Jahre |
09.03.1931 |
| Herbert Fräntzel |
75 Jahre |
13.03.1931 |
| Waltraud Koch |
70 Jahre |
24.03.1936 |
| Bernhardine Wiese |
80 Jahre |
27.03.1926 |
| Luzie König |
75 Jahre |
28.03.1931 |
Wir wünschen allen Geburtstagskindern der Monate Februar und März alles
Gute und Gottes Segen, und laden Sie recht herzlich am 28.03.2006 um 15:00 Uhr
zum Geburtstagskaffee in die Kirche ein.
Aus unserer Gemeinde verstarben und wurden mit kirchlichem Geleit beerdigt:
im 75. Lebensjahr Frau Gerda Berthold, zuletzt wohnhaft in der Wilhelminenhofstraße
in Berlin.
im 52. Lebensjahr Frau Monika Eichhorn-Sari, zuletzt wohnhaft in
der Tabbertstraße in Berlin.
|
|
 |
 |
 |
Vorstellung - Der Kindergarten
|
| |
In unserem Gemeindehaus gibt es ihn seit 1928 den Kindergarten.
Von vielen Veränderungen im Lauf der Zeit könnte er erzählen, heute
jedoch
soll von aktuellen Dingen berichtet werden.
Nach Umbauten in den vergangenen Jahren können wir die gesamte
untere Etage nutzen. Die Kinderzahl wird vom Jugendamt nach den zur
Verfügung stehenden Quadratmetern bestimmt. 50 Kinder dürfen
unseren Kindergarten besuchen. Sie sind in 4 Gruppen aufgeteilt:
1 Vorschulgruppe, 3 gemischte Gruppen ( 2 4 Jahre).
Wir bemühen uns, dass sich alle bei uns geborgen fühlen, spielen,
lernen und fröhlich sein können. Wir - das sind 6 ausgebildete
Erzieherinnen (3 Vollzeit, 3 Teilzeit) und zwei Wirtschaftskräfte, welche
sich eine Stelle teilen.
Um kompetent arbeiten zu können, spielt Weiterbildung eine große
Rolle. Gemeinsam arbeiten wir seit fast zwei Jahren an der Erstellung
eines Qualitätshandbuches für unsere Einrichtung, das uns bei der
gemeinsamen Arbeit eine Hilfe sein wird, aber auch für die weitere
finanzielle Förderung durch den Senat wichtig ist.
Eine Mitarbeiterin hat die Ausbildung zur Integrationserzieherin
absolviert, so dass wir jetzt auch Kinder mit besonderem
Förderungsbedarf aufnehmen können. Eine weitere schließt in Kürze
die Ausbildung zur Facherzieherin für Sprachförderung ab. Dann sei
noch unsere Erzieherin mit der Ausbildung zum Kindersport- &
Entspannungstrainer erwähnt. Auch die musikalische und kreative
Förderung der Kinder sind uns wichtig. Gut, dass es auch dafür
jemanden mit großer Begabung gibt.
Wir gehören zur Gemeinde, was sich auch in den monatlich
stattfindenden Kindergottesdiensten mit unserer Pfarrerin, als auch der
wöchentlichen Christenlehre der Vorschulkinder mit Frau Seeger, sowie
der Beteiligung des Kindergartens an Familiengottesdiensten
wiederspiegelt.
Nächster Familiengottesdienst mit uns: 19. März 2006.
Wer einen Platz für sein Kind in Anspruch nehmen möchte, sollte sich
möglichst zeitig anmelden, denn die Wartelisten sind schon recht lang.
Marlies Benedix, Kita-Leiterin
|
|
 |
 |
 |
Chronik
|
| |
Folge 64 : Unsere Kanzel
Mit etlicher Mühe, mit Einsetzen moderner Foto-Technik und mit
Hilfe von sehr alten Bibeln und der Konkordanz sind nun alle
Bibelsprüche für die sieben Füllungen an unserer Kanzel gefunden
(siehe auch Folge 27 und 31).
Sie wurden vor 100 Jahren klug gewählt und können heute noch die
Gottesdienstbesucher zum Bekennen, zum Glauben, zum Danken
und zum Sich-Freuen ermuntern.
Den beiden Restauratorinnen weiterhin bei ihrer Arbeit bestes
Gelingen!
1. Füllung:
Der Herr ist meine Macht und mein Psalm und ist mein Heil.
Psalm 118, Vers 14
2. Füllung:
Habe ich dir nicht gesagt so du glauben würdest, du solltest die Herrlichkeit
Gottes sehen?
Johannes 11, 40
3. Füllung:
Ihr werdet mit Freuden Wasser schöpfen aus dem Heilsbrunnen und werdet sagen
zu derselben Zeit: Danket dem Herren und predigt seinen Namen.
Jesaja 12, 3 und 4
4. Füllung:
Daß ist gewißlich wahr und ein teuer wertes Wort, daß Christus
Jesus gekommen ist in die Welt, die Sünder selig zu machen.
Timotheus 1,15
5. Füllung:
Seid aber Thäter des Wortes und nicht Hörer allein, dadurch ihr euch
selbst betrüget.
Jakobus 1,22
Bewahre deinen Fuß, wenn du zum Hause Gottes gehest und komme, daß
du hörest.
Prediger 4,17
6. Füllung:
Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.
Mathäus 24, 35
7. Füllung:
Wohl den Menschen, die dich für ihre Stärke halten und von Herzen dir
nachwandeln, die durch das Jammerthal gehen und machen daselbst Brunnen.
Psalm 84, 6 + 7
|
|
 |
 |
 |
Großes Dankeschön
|
| |
Allen am Krippenspiel Auf dem Weg nach Bethlehem Mitwirkenden große
Anerkennung für sauberes, deutliches, lautes Sprechen, Einsetzen schauspielerischer
Begabung, für schnelles Wechseln und Umschalten in den unterschiedlichen
Rollen. Euere Worte sind bei vielen Gottesdienstbesuchern angekommen.
Auch eure Aussagen in der Ökumenischen Friedensdekade waren gut
und passend, für manche Teilnehmer sicher auch hilfreich. Beste Wünsche
für die nächsten Wochen und Monate, auch für eure Eltern und Geschwister.
Vielleicht habt ihr gelegentlich Zeit und Lust, einen Gottesdienst mit einem fröhlichen
Anspiel vorzubereiten, das wäre wunderbar! W. Krause
|
|
 |
 |
 |
Kinder- & Jugendchor Niederschöneweide
|
| |
Wer hat Freude am Singen und würde dieses gerne in einer Gemeinschaft
tun? Der Kinder- & Jugendchor Niederschöneweide sucht weiterhin neue
Mitglieder im Alter von 6 45 Jahren. (Mädchen, Jungen, Frauen, Männer).
Wir proben immer donnerstags um 18:00 Uhr in der Aula der 7. Grundschule an der
Alten Feuerwache. Unser Liedgut beinhaltet Volkslieder, Rock &
Pop, Klassik und kirchliche Lieder. Wer Lust hat, findet sich eine halbe Stunde
vor Probenbeginn ein oder meldet sich unter der Rufnummer 030/67776614 ab 19:00
Uhr bei Herrn Bärmann
|
|
 |
 |
 |
Rückblick
|
| |
Fast ein Jahr "Laib und Seele" in unserer Kirche
Wir waren sehr gespannt, wie viele Leute zur ersten Öffnung unserer Ausgabestelle
am 17. Februar 2005 kommen würden. Es waren dann immerhin 60 Personen, die
ihre Bedürftigkeit nachwiesen, in Listen aufgenommen wurden und für
einen Euro eine Tüte mit Lebensmitteln bekamen. Inzwischen haben wir in Oberschöneweide
465 registrierte Familien, welche schon einmal unser Angebot nutzten. Wöchentlich,
in unserer Kirche immer donnerstags von 15:00 bis 16:30 Uhr, werden circa 160
Personen versorgt, darunter ungefähr 50 Kinder. In der kalten Jahreszeit
können die Wartenden auf unserer Orgelempore Platz nehmen, werden von den
Mitarbeitern an der Tafel entlanggeführt und können selbst aussuchen,
was sie mitnehmen möchten. Das Angebot ist sehr gut. Es gibt viel frisches
Obst und Gemüse. Schon im Laufe der Woche werden die Lebensmittel von den
Märkten geholt. Sie dürfen nur ausgegeben werden, wenn sie noch haltbar
sind. Entstanden ist diese Arbeit als ein ökumenisches Projekt: Menschen
aus den Kirchengemeinden in Oberschöneweide und Ehrenamtliche aus unserem
Bezirk fanden sich zusammen und machen nun schon seit einem Jahr dieses verlässliche
Angebot für sozial Schwache aus Treptow-Köpenick. Allen, die ihre Zeit
und Kraft dafür geben, sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Was uns noch
fehlt ist ein kühler Lagerraum möglichst in der Nähe der Kirche,
in dem haltbare Lebensmittel von einer Woche zur anderen aufgehoben werden können.
Ebenso sind wir dringend auf der Suche nach einem Transporter, einem Auto, mit
dem die Märkte abgefahren werden können. Bisher wurden Busse geliehen,
die nun nicht mehr zur Verfügung stehen. Auf Dauer ist es keine gute Lösung,
daß die Ehrenamtlichen mit ihren privaten Autos die Fahrten übernehmen.
Die Einnahmen von Laib und Seele werden zum großen Teil für
Telefon- und Benzinkosten ausgegeben.
In der letzten Öffnung vor Weihnachten hatten sich die Mitarbeiter etwas
Besonderes ausgedacht: Es gab nicht nur eine reichhaltige Tafel, sondern auch
große und kleine Überraschungen zum Fest, von Weihnachtsmann und Weihnachtsfrau
höchstpersönlich überreicht!
Heilig Abend in unserer Kirche
Wie immer war die Christvesper um 15:00 Uhr gut besucht. Viele Erwachsene mit
Schulkindern, aber auch Familien mit kleineren Kindern kamen. Seit wir unsere
neue Übertragungsanlage haben, sind die Krippenspiele, bei denen es ja immer sehr
auf das Zuhören ankommt, gut zu verstehen. Während der Predigt standen dann drei
kleine Mädchen auf und begannen, vor dem Altar herumzulaufen. Die Eltern wußten
nicht so richtig, wie sie sich verhalten sollten und ich sah von der Kanzel, daß
viele, die zuhören wollten, sich darüber ärgerten. Meine Bitte an die Eltern,
die Kinder während der Predigt bei sich zu behalten, hat dann Menschen auch sehr
gekränkt. Am Ausgang bekam ich ein starkes Echo. Das Thema ist in unserer Gemeinde
oft besprochen. Wir haben nach dieser neuerlichen Erfahrung im Gemeindekirchenrat
beschlossen, in diesem Jahr Heilig Abend um 15:00 Uhr einen Familiengottesdienst
anzubieten. In dem dann ein Krippenspiel von Kindern aufgeführt und viel gesungen
wird, keine lange Predigt zu erwarten ist und die Kinder zu ihrem Recht kommen.
Viele Erwachsene können sich darauf einstellen. Wer eine stille, besinnliche Vesper
wünscht, kann das Angebot um 17:00 Uhr wahrnehmen.
Annette Schwer
|
|
 |
 |
 |
Demnächst in der Christuskirche Oberschöneweide
|
| |
So 12.02. - 17.00 Uhr - Werke alter Meister
mit dem Instrumentalkreis Treptow-Köpenick unter
Leitung von Martin Fehlandt und Evelies Langhof
Eintritt frei - Kollekte erbeten
noch bis 10.03.2006 - Ausstellung in der Christuskirche
Traumland
Malerei von
Christiane Hochbaum
17.03. - 15.05.2006 - Ausstellung in der Christuskirche
Liebe - Gemälde von Derek Sztegila
Sa 18.03. 19.30 Uhr - Konzert zur Vernissage
Musikalische Betrachtungen zum Thema Liebe für
Instrumente und Stimmen
Sa 25.03. - 19.30 Uhr - Passionsmusik
In deine Hände befehle ich meinen Geist
Musik zur Passion von William Byrd, Thomas Tallis u.a.
Vocalensemble AD LIBITUM, Orgel: Martin Fehlandt,
Leitung: Margarete Gabriel
Eintritt frei - Kollekte erbeten
CD 40 Jahre Aufnahmestudio Christuskirche: 10,- €
Offene Kirche: Mi + Sa 15-18 Uhr
Büro: Di 15-18 Uhr + Do 09-13 Uhr
Verkehrsverbindungen: Tram 27, 63, 67 bis Firlstraße
www.ev-kirche-oberschoeneweide.de
|
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Kontakt und Impressum
|
| |
Gemeindebüro
12459 Berlin-Oberschöneweide, Firlstraße 16
Christiane Matis Di 15.00 - 18.00 Uhr, Do 09.00 - 13.00 Uhr
Tel.: 030 - 535 31 55 Fax: 030 - 535 35 36
eMail: gemeinde@ev-kirche-oberschoeneweide.de
www.ev-kirche-oberschoeneweide.de
Pfarrerinnen/Pfarrer
Pfn. Annette Schwer Tel.: 030 - 305 45 43
Pfn. Gerda Nitschke Tel.: 030 - 671 47 37
Pf. Werner Alze Tel.: 030 - 56 29 23 47
eMail: werner.alze@web.de
Kantor
Martin Fehlandt Tel.: 030 - 636 60 12
Katechetin
Ingard Seeger Tel.: 030 - 636 99 28
Kindertagesstätte
12459 Berlin, Firlstraße 16 A
Leiterin Marlies Benedix Mo - Fr 06.30 - 17.00 Uhr
Tel.: 030 - 535 30 15
Kirchgeld, Spenden
Wir bitten Sie, Spenden oder Kirchgeld für unsere Gemeinde
auf das Konto der Ev. Darlehensgenossenschaft einzuzahlen:
BLZ 100 602 37 Konto-Nr.: 160520
Bitte geben Sie als Empfänger "KVA Berlin-Südost" und
als Spendenzweck "Oberschöneweide" an.
Impressum
Der Gemeindebrief wird herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der
Christuskirche. Das Redaktionsteam besteht aus Rainer Noak und
Ekkehart Kühne. Das Redaktionsteam ist zu erreichen per E-Mail:
r.noak@gmx.de oder ekke@ekke.info, sowie telefonisch über das
Gemeindebüro. Redaktionsschluss ist jeweils der 10. des Vormonats. Für
die Inhalte der Artikel zeichnen die Autoren verantwortlich! Die Auflage
beträgt 600 Stück.
|
|
 |
 |
|
 |
|