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Andacht zum Monatsspruch
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Freut euch aber, daß eure Namen im Himmel geschrieben sind. (Lukas
10,20)
Wie könnte es aussehen, das ewige Buch, in dem unsere Namen verzeichnet
sind? Ein mittelalterliches Tafelbild in der Gemäldegalerie Berlin zeigt
eine Vorstellung davon: Auf einem goldenen Hintergrund, der die himmlische Entrücktheit
des Geschehenen verdeutlicht, spielt sich eine Szene ab, die der Maler vor dem
Anbeginn der Zeit situiert: Gottvater in seiner Herrlichkeit zeigt seinem in
einem schlichten Gewand demütig neben ihm stehenden Sohn ein prächtig
eingebundenes Buch. Es enthält nur leere Seiten aus Pergament, dem damals
kostbarsten Beschreibstoff. Die Botschaft des Bildes könnte lauten
sieh her, in dieses Buch wirst Du Dich einschreiben, durch Dich und mit Dir
werden hier die Namen all derjenigen stehen, die den neuen Bund des Evangeliums
halten.
Auch das Alte Testament spricht vom Buch des Lebens, in dem die Gerechten verzeichnet
sind und aus dem alle getilgt werden, die gegen Gottes Gebot handelten (vgl.
2. Mose, 32,33; Ps. 96, 29, Jes. 4, 3). Die Geschichte des Lukasevangeliums,
aus der der Monatsspruch stammt, berichtet von der Entsendung von zweiundsiebzig
Jüngern, die voller Fröhlichkeit zu Jesus zurückkehrten und ihm
von den wunderbaren Werken erzählten, die sie in seinem Namen vollbracht
hatten. Jesus antwortet darauf, nicht über diese erstaunlichen Taten sollten
sie beglückt sein, sondern darüber, daß ihre Namen im Himmel
geschrieben stünden.
Und auch Jesus freut sich in diesem Augenblick und preist den Vater, weil er
die Frohe Botschaft den Weisen und Klugen verborgen, aber den Unmündigen
offenbart habe (Luk. 10,21). Das kostbare Buch, welches der Herr auf dem beschriebenen
Gemälde in den Händen hält, ist eben nicht dazu gemacht, wie
andere prächtige Bände die Taten von Königen und Fürsten
zu verherrlichen. Es verzeichnet im Gegenteil die Namen all derjenigen, die
sich, wie unbedeutend, schwach und unvollkommen auch immer, zu Jesus halten
und auf seinem Weg gehen wollen. Gott kennt ihre Namen und jeder einzelne erhält
bei ihm seinen unauslöschlichen Platz, sie sind ihm gegenwärtig wie
ein aufgeschlagenes Buch.
Es grüßt Sie herzlich Bettina Noak.
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Gottesdienste im Februar und März 2005
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06. Februar 2005
Estomihi
So. v. d. Pass. |
Predigtgottesdienst |
10 Uhr |
Taufkapelle |
Böttcher |
13. Februar 2005 Invokavit
1. So. d. Pass. |
Predigtgottesdienst mit Abendmahl |
10 Uhr |
Kirche |
Schwer |
20. Februar 2005
Reminiscere
2. So. d. Pass. |
Predigtgottesdienst |
10 Uhr |
Kirche |
Nitschke |
27. Februar 2005
Okuli
3. So. d. Pass.
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Predigtgottesdienst mit Taufen und Kirchenkaffee |
10 Uhr |
Kirche |
Schwer |
6. März 2005
Lätare
4. So. d. Pass. |
Predigtgottesdienst mit Abendmahl |
10 Uhr |
Kirche |
Möse |
13. März 2005
Judika
5. So. d. Pass. |
Predigtgottesdienst mit Taufe |
10 Uhr |
Kirche |
Schwer |
20. März 2005
Palmsonntag |
Predigtgottesdienst |
10 Uhr |
Kirche |
Lemke |
24. März 2005
Gründonnerstag |
Tischabendmahl |
16 Uhr |
Kirche |
Schwer |
25. März 2005
Karfreitag |
Predigtgottesdienst mit Abendmahl |
10 Uhr |
Kirche |
Alze |
27. März 2005
Ostersonntag |
Predigtgottesdienst |
10 Uhr |
Kirche |
Schwer |
28. März 2005
Ostermontag |
Regionalgottesdiernst |
Zeit und Ort werden noch bekanntgegeben. |
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Regelmäßige Termine
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Seniorentermine
Februar:
08.02.05 15 Uhr Bibelstunde, Fr. Nitschke
22.02.05 15 Uhr Seniorenkreis, Pfn. Schwer
März:
08.03.05 15 Uhr Bibelstunde, Fr. Nitschke
29.03.05 15 Uhr Geburtstagskaffee, Pfn. Schwer
Die Veranstaltungen finden im Kirchencafé statt.
Weitere Termine der Gemeindegruppen:
Gesprächskreis
14. Februar 20 Uhr, Heilungsgeschichten im Neuen Testament
14. März 20 Uhr, Wir basteln und speisen.
Die Veranstaltungen finden im Kirchencafé statt.
Ehepaar Mütterkreis
22. Februar 19 Uhr, Christliche Patientenverfügung
15. März 19 Uhr, Klavierzimmer
Christenlehre
montags 15 Uhr
Vorschulgruppe montags 13 Uhr
Krabbelgruppe
montags von 9:30 - 11:00 Uhr
Männergruppe
Die Männergruppe trifft sich an den Freitagen
4. Februar 19 Uhr
25. Februar 19 Uhr, Treffen: Eingang neben der Küsterei
18.März 19 Uhr
Neue Männer sind herzlich willkommen.
Kulturgruppe
Dienstag 8. Februar 18 Uhr Kirchencafé.
Wir wollen die Advents-und Weihnachtskonzerte auswerten,
über Finanzierungsmodelle reden und planen
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Informationen aus dem Pfarrsprengel
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Seit dem 1. Januar 2005 bilden die fünf Gemeinden unserer Region Baumschulenweg,
Johannisthal, Treptow, Nieder- und Oberschöneweide einen gemeinsamen Pfarrsprengel.
Das war nötig, um für alle Gemeinden einen Jugendpfarrer anstellen
zu können. Nachdem die Gemeindekirchenräte, dann auch der Kreiskirchenrat
und die Landeskirche, zugestimmt haben, sind wir nun der Sprengel Oberspree-
West.
In Zukunft werden bei der Besetzung von Pfarrstellen die Gemeindekirchenräte
aller Gemeinden mitentscheiden. Pfr. Kees versorgt nach der Verabschiedung von
Pfarrer Huhn nun die Gemeinden Baumschulenweg und Johannisthal. Die halbe Pfarrstelle
in Niederschöneweide ist zur Besetzung freigegeben. Gesucht wird eine Pfarrerin/ein
Pfarrer, die/der neben den Aufgaben in dieser Gemeinde die Jugendarbeit im Sprengel
übernimmt. Die Vertretung bis zur Besetzung der Niederschöneweider
Stelle hat Frau Pfn. Quien aus Adlershof übernommen.
Annette Schwer.
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Besondere Veranstaltungen in der Gemeinde
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Weltgebetstag am 4. März 2005
Die Liturgie für den diesjährigen Weltgebetstag kommt aus Polen. Wir
laden alle Interessierten, Männer und Frauen ein, mit uns diesen Gottesdienst
zu feiern. Wir werden ganz sicher auch Neues über unsere östlichen
Nachbarn erfahren, die vielen von uns doch fremd geblieben sind, obwohl wir
so dicht beieinander wohnen. Von der Schönheit ihres Landes werden wir
hören, von den alten Traditionen, die noch leben, aber auch von den Sorgen
der Menschen.
Wir halten den Gottesdienst wie gewohnt in ökumenischer Vielfalt.
In diesem Jahr lädt die katholische Gemeinde ein, am 4. März, um 19
Uhr in der Caféteria von St. Konrad, Antoniuskirchstraße 3-5, den
Weltgebetstag zu feiern.
Die Vorbereitungsgruppe trifft sich am 1. Februar, um 19 Uhr in der Christuskirche,
Firlstraße 16. Interessierte sind herzlich willkommen.
Die Frauen der Ökumene.
Laib und Seele in Oberschöneweide
Die Berliner Tafel e.V., die über 370 soziale Einrichtungen täglich
15.000 Menschen versorgt, hat angeregt, Kirchengemeinden zu suchen, die
bereit sind, in ihren Räumen Lebensmittel aus Supermärkten, Bäckereien
und Kantinen, die übrigbleiben und sonst weggeworfen würden, an Bedürftige
zu verteilen.
Inzwischen gibt es eine kleine Gruppe von Menschen aus den verschiedenen Kirchengemeinden
in Oberschöneweide, die eine Lebensmittelausgabe einrichten möchten.
Der Gemeindekirchenrat hat zugestimmt, unsere Kirche für diese Arbeit
zu öffnen.
Nun suchen wir engagierte Helferinnen und Helfer,
die Lebensmittel verpacken und ausgeben, die Auto fahren können und die
Spenden abholen, die Lust und Kraft haben, dieses ökumenische Projekt zu
organisieren.
Am Donnerstagnachmittag wird dann die Kirche von 15.30 - 17.00 Uhr für
die Ausgabe geöffnet sein.
Zunächst wird uns die Berliner Tafel helfen und die Lebensmittel aus den
Märkten bringen.
Nach 3 Wochen müssen wir auch die Abholung mit einem Kleinbus oder
mehreren privaten Autos organisieren.
Die Aktion heißt Laib und Seele. Bedürftige sollen zu
essen bekommen und erfahren, daß wir gut Versorgten sie nicht vergessen.
Darum geht es.
Sie wird von Kirchen und Gemeinden organisiert, braucht aber auch all die anderen
sozial Engagierten aus dem Stadtteil.
Bei unserem ersten Treffen waren wir zu fünft. Erfahrungsgemäß
werden für diese Arbeit 11 Ehrenamtliche gebraucht. Jede und jeder ist
herzlich willkommen.
Nächstes Treffen: 1. Februar 2005, 18 Uhr, Christuskirche, Firlstraße
16.
Annette Schwer.
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Kirche und Kultur für Oberschöneweide e.V. informiert
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Vereinssitzung
Jahreshauptversammlung
Di. 22.02.05 um 18.00 Uhr
im Kirchencafé
Di. 15.03.05 um 18.00 Uhr
Liebe Vereinsmitglieder,
im Februar besteht unser Verein sechs Jahre. Laut Satzung wird deshalb auf der
Jahreshauptversammlung ein neuer Vorstand gewählt.
Aus organisatorischen Gründen ist die Jahreshauptversammlung auf den 22.02.05
verlegt worden.
Neben dem Rechenschaftsbericht / Entlastung des Vorstandes wird der Schwerpunkt
der Jahreshauptversammlung auf den Planungen für das Jahr 2005 liegen.
Über eine große Teilnahme würde ich mich sehr freuen.
In der März-Vereinssitzung wird es vornehmlich um die Planung der Nacht
der offenen Kirchen gehen.
Rainer Noak (Vereinsvorsitzender)
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Kultur in der Christuskirche Oberschöneweide
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So 06.02. - 16.00 Uhr - Kinderoper
Dornröschen
Märchensingspiel nach den Gebrüdern Grimm
Es singt der Kinderchor der Joseph Schmidt Musikschule Köpenick; Willi
Fichtner: Klavier; Leitung: Margarete Gabriel
Eintritt frei, Kollekte erbeten
Fr 11.02. - 19.30 Uhr- Vernissage
Von Riwkele und ihren Leuten
Jüdisches Leben in Lithografien von Anatoli Kaplan,
Mit der Herausgeberin Ingetraud Skirecki und der Klezmergruppe Blaue Stunde
Sa 12.02. - 18.00 Uhr - Männerchor
Berliner Liedertafel
weltliche und geistliche Lieder
Eintritt: 7,- € / ermäßigt 6,- €
So 27.02. - 17.00 Uhr - Musik der Romantik
Klänge aus Mähren
von A. Dvorak, R. Schumann, E. Grieg, G. Mahler und P. Cornelius
Elisabeth Fischer, Sopran - Margarete Gabriel, Mezzosopran
Siegmar Gradl, Klavier
Eintritt: 8,- € / ermäßigt 6,- €
Sa 12.03. - 19.30 Uhr - Passionsmusik
Agnus Dei, miserere nobis
Passionsmusik für Solostimmen, Chor und Instrumente
Vokalensemble ad libitum, Leitung: Margarete Gabriel
Werke vom 15. Jh. bis zur Gegenwart
Eintritt frei, Kollekte erbeten
CD 40 Jahre Aufnahmestudio Christuskirche - 10,00 €
Offene Kirche: Do + Sa 15-18 Uhr
Büro: Di 15-18 + Do 9-13 Uhr
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Einladung zur Rentnerrüstzeit
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Herzliche Einladung zu einer Rentnerrüstzeit unseres Pfarrsprengels Berlin-Oberspree-West
(Treptow, Baumschulenweg, Johannisthal, Niederschöneweide und Oberschöneweide)
im Juni/Juli 2005
Wie in jedem Jahr wird es auch 2005 eine Rentnerrüstzeit der Baumschulenweger
Gemeinde geben. Diesmal laden wir die Rentnerinnen und Rentner aller Gemeinden
unseres Pfarrsprengels mit ein eine Neuerung, wodurch der neue Pfarrsprengel
nicht nur in der Jugendarbeit zur Geltung kommen soll.
Vom 20. Juni 2005 bis 3. Juli 2005
haben wir für 13 Tage in Gernrode das St. Cyriakus-Heim gebucht, das sich
direkt neben der wunderbaren romanischen Kirche befindet. Dort kann man sehr
schöne Andachten und Gottesdienste feiern und überhaupt lässt
sich im Cyriakusheim gut leben, singen, beten, nachdenken, miteinander reden
und essen, in Gernrode lässt es sich gut bummeln und in der Umgebung wandern
oder per Kleinbus oder Kleinbahn Ausflüge machen.
Die Kosten belaufen sich pro Person im Doppelzimmer auf ca. 400 und im Einzelzimmer
auf ca. 500 Euro. Wir reisen je nach Beteiligung und Reisefähigkeit
entweder per Bahn oder per gemietetem Bus an.
Bisher haben wir 20 bis 22 Plätze in zwei Häusern bestellt. Ein Haus
ist noch zu haben. Darum bitte ich Sie, jetzt schon ihr Interesse im Baumschulenweger
Gemeindebüro (532 81 96 oder bei mir direkt 532 12 676) zu signalisieren.
Wenn sich genug Interessenten melden, werde ich noch Zimmer bzw. ein Haus dazu
bestellen.
Verbindliche Anmeldungen mit Anzahlungen von 150 Euro erwarten wir dann bis
Mitte Februar.
Auf zahlreiche Anmeldungen aus unserem neu gegründeten Pfarrsprengel freut
sich Ihr
Pfarrer Kees
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Gespräche über den Glauben im Pfarrsprengel
Berlin-Oberspree-West
(Treptow, Baumschulenweg, Johannisthal, Niederschöneweide, Oberschöneweide)
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Alle Interessierte unseres Pfarrsprengels sind herzlich eingeladen sich an den
Gesprächen über den Glauben zu beteiligen. Diese besondere
Weise der christlichen Erwachsenenbildung gibt es in Johannisthal schon lange.
Mehr als zwanzig Jahre hat Altbischof Schönherr mit anderen Persönlichkeiten
unserer Kirche die Gespräche über den Glauben geleitet.
An vier Wochenenden im Jahr jeweils Freitagabend und Samstag haben sich Interessierte
aus verschiedenen Gemeinden vorwiegend aus Johannisthal und unserer Region
zu Themen des Glaubens getroffen. Da die Zahl der Interessenten so groß
war, wurde jedes Wochenende bzw. jedes Thema zweimal angeboten. Diese Struktur
soll beibehalten bleiben, wobei der Ort zwischen Johannisthal und Baumschulenweg
wechselt.
Im Herbst 2002 haben Pfarrer Huhn, Pfarrer Kees und Pfarrer Vergens die Leitung
übernommen und laden nun vor allem die Gemeindeglieder unseres neugegründeten
Pfarrsprengels Berlin-Oberspree-West zu Gesprächen über den
Glauben entweder nach Johannisthal oder nach Baumschulenweg ein.
Die ersten beiden Wochenenden 2005 stehen unter dem Generalthema:
Von der Heiligkeit des Lebens
1. Wochenende:
Der Mensch von Gott geschaffen und geliebt
In Baumschulenweg 11.und 12.Februar und in Johannisthal 18.und 19.Februar
jeweils Freitagabend (18 bis 21 Uhr) und Samstag (9.30 Uhr bis ca. 15.30 Uhr)
Mit folgenden Entfaltungen:
Die Heiligkeit des Lebens ein Märchen von gestern?
Der Mensch von Gott geschaffen und geliebt
Von Wert und Würde des Menschen
2. Wochenende:
Der Mensch im Konflikt an den Grenzen des Lebens
In Baumschulenweg 11. und 12. März und in Johannisthal 18. und 19. März
jeweils Freitagabend (18 bis 21 Uhr) und Samstag (9.30 Uhr bis ca. 15.30 Uhr).
In Gruppen werden wir je nach Interessenlage mit verschiedenen Fachleuten Konfliktsituationen
am Anfang und am Ende des Lebens wie beispielsweise Genforschung, Pränataldiagnostik,
Schwangerschaftsabbruch, Gewalt-Mord-Totschlag, aktive und passive Sterbehilfe
betrachten.
Am Freitagabend wird nach einer ersten Arbeitseinheit gemeinsam gegessen. Für
Brot, Butter und Getränke wird zentral gesorgt, alles oberhalb der Butter
bringen Sie bitte mit. Am Samstag gibt es ein gemeinsames Mittagessen, für
das zentral gesorgt wird. Ein Kostenbeitrag von 5 Euro wir erbeten.
Bitte melden Sie sich bis spätestens eine Woche vor dem Termin im Gemeindebüro
Baumschulenweg 030 532 81 96 an.
Damit wir den Überblick behalten, machen wir die Anmeldungen für beide
Orte zentral in Baumschulenweg. Auf Ihr Kommen freuen sich
Pfarrer Vergens, Pfarrer Huhn, Pfarrer Kees
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Eine Spende für organizing schöneweide
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Der Name organizing schöneweide ist sicher allen Lesern geläufig.
An den Wilhelminenhöfen hängt ein großes Plakat mit dem Slogan
organizing schöneweide Bürger verändern ihren
Kietz.
Und das ist das Anliegen von Organizing, Bürger zu befähigen
demokratisch und selbstbestimmt für ihre Interessen einzutreten, sich zu
verbünden und in Beziehung zu treten. Die Organisation stützt sich
auf grundlegende menschenrechtliche und demokratische Werte.
Organizing ist ein Zusammenschluss von bereits bestehenden Organisationen
und will bestehende Grenzen unterschiedlicher Schichten und Kulturen überschreiten.
Dabei geht es um den Kampf für konkrete Lösungen zu konkreten Problemen
mit Hilfe von Macht, mit dem Ziel, unabhängig handlungsfähig zu sein.
Organizing will ein ernstzunehmender Verhandlungspartner für
Politik und Wirtschaft werden, und eine dauerhaft eigenständige Rolle spielen,
wenn wichtige Entscheidungen getroffen werden, die uns Bürger angehen.
Um als selbständiger Verhandlungspartner auftreten zu können, muss
die Organisation parteipolitisch und finanziell unabhängig sein. Politische
Amtsträger können keine Funktion in einer Community Organizing
haben und Geld vom Staat kann nicht angenommen werden, damit Organizing
in der Lage ist, mit Entscheidungsträgern in Konflikt zu gehen. Das macht
einen Teil der Identität und des Selbstbewusstseins einer Community
Organizing aus, dass sie sich aus Mitgliedsbeiträgen der einzelnen
Mitgliedsorganisationen finanziert.
Auch wir als Gemeinde wollen organizing schöneweide unterstützen.
Allerdings sind wir nicht in der Lage einen Beitrag aus dem laufenden Haushalt
zu erbringen. Und die sonntäglichen Spenden und das Kirchgeld sind für
spezielle Aufgaben in unserer Gemeinde bestimmt. Demzufolge hat der GKR beschlossen
einen Beitrag in Höhe von 900,00 Euro im Jahr für organizing
schöneweide auf diesem Wege zu erbitten. Im Jahr 2004 hat Frau Lemke
viele Menschen in OSW angesprochen für diesen Zweck Geld zu geben, so dass
unser Ziel erreicht werden konnte. Für 2005 möchte ich sie auf diesem
Weg ermuntern, diese für die Entwicklung Oberschöneweides wichtige
Organisation mit einer Geldspende zu unterstützen.
Dies ist möglich auf dass Gemeindekonto bei der
Ev. Darlehensgenossenschaft
BLZ: 10060237,
Kontonummer: 160520
unter dem Stichwort: Oberschöneweide-schöneweide organizing.
Sie können sich auch im Gemeindebüro oder bei Herrn Hajo Meyer melden,
der die Verbindung zwischen Organizing und unserer Gemeinde aufrechterhält.
Spendenquittungen können durch das Gemeindebüro leider nicht ausgestellt
werden.
B. Böttcher
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Aus der Gemeindechronik Folge 59
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Betrifft: Albatros-Schule
Gespräch vor dem Bahnhof Schöneweide:
Entschuldigen Sie bitte, wie komme ich zur Albatros-Schule?
Albatros-Schule? Wo soll die denn sein?
In Oberschöneweide.
Nie den Namen gehört. Haben wir nicht. Und ich bin Oberschöneweiderin.
Darf ich helfen? Sie können die Straßenbahnen 27,21,M17 benutzen.
Haltestelle direkt vor dem Haupteingang der Schule.
Vielen Dank!
Hand aufs Herz, hätten Sie auch Wegweiser sein können?
Nun zwei Folgen mit ausgewählten Daten und Fakten zur Albatros-Schule.
Sie befindet sich in der Treskow - Allee Nr. 222 im hinteren Teil des ehemaligen
Kranken - und Muterhauses Königin Elisabeth Hospital (Grundsteinlegung
am 9.11.1908 durch Kaiserin Auguste Viktoria, die anschließend 2 Stunden
später unsere Christuskirche eingeweiht hatte.).
Von 1910 1945 wirkten Ärzte, Schwestern und Pflegepersonal für
sehre viele Kranke. Im November 1945 wurden alle Gebäude des gesamten Areals
sowjetisches Militärkrankenhaus für Berlin und Brandenburg bis zum
Abzug der russischen Streitkräfte Ende Juni 1994. Was sich zwischen dem
26.11.1945 bis 2000 auf dem Gelände ereignete; ist eine Sondergeschichte:
Im Jahr 2000 hatte der Bezirk Köpenick nach dreijährigen Verhandlungen
den hinteren Teil des einstigen KEH zu etwa einem Drittel gekauft und baute
ihn zu einer Spezialschule für Geistbehinderte aus. Diese Schule trägt
den Namen Albatros. Im August 2002 wurden die Gebäude bezogen.
Der Unterricht konnte beginnen. Ein geräumiger Sportplatz und ein sehr
schöner Hof entstanden sofort. 2004 war auch das praktische Mehrzweckgebäude
mit Turnhalle, hinter dem Schulhaus im Wald gelegen, fertig gestellt. Die freundlich
gelb-weißen Putzfassaden der Gebäude stehen in starkem Kontrast zu
den an sie grenzenden Ruinen.
Der Schulweg für die Schüler wird bei Bedarf und Möglichkeit
auf Antrag der Eltern mit Bussen organisiert. In 18 Klassen und
den dazugehörigen Gruppenräumen mit Kochzeile werden zu Zeit 123 Schüler
unterrichtet, auch Rollstuhlfahrer. Die Klassenstärke beträgt höchstens
8 Lernende. Rund 60 Lehrer, Betreuer und Therapeuten können im Schlösschen
im Grünen unter sehr modernen Bedingungen mit den Albatros-Schüler
arbeiten. Bei Bedarf erfolgt auch Einzelunterricht. In Jeder Klasse arbeiten
ein/eine Sonderschullehrerin und eine Pädagogische Unterrichtshilfe. Die
jüngsten Schüler sind sechs Jahre alt, die ältesten
18 Jahre.
Jeder Unterricht ist immer nach ganz individuellen Förderplänen ausgerichtet,
denn auf die Entfaltung des Selbstwertgefühles der Schüler und Schülerinnen
wird besonders geachtet.
In dieser Ganztagsschule können die Kinder von 6 bis 18 Uhr pädagogisch
und therapeutisch betreut werden.
Nach Schulschluss haben die jungen Leute in den Arbeitsgemeinschaften, z. B.
Keramik, Theaterspiel, Tanz, Musik, Computer die Möglichkeit sich zu betätigen
und Wissen anzueignen.
W. Krause
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"Krabbelgruppe"
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Es gibt ihn doch - den Nachwuchs in unserer Gemeinde
Ende des Jahres traten mehrere Mütter mit kleinen Kindern (die meisten
der Kinder wurden in unserer Gemeinde getauft) mit der Frage nach einer Krabbelgruppe
an Frau Schwer heran. Wir überlegten, wie man den Christenlehreraum für
die Kleinen umräumen kann und bekamen vom Kindergarten noch einen großen
Teppich zur Verfügung gestellt.
Seit Ende Dezember treffen sich nun die Allerkleinsten der Gemeinde (im Moment
zwischen 10 Wochen und 18 Monaten alt) regelmäßig montags von 9:30
- 11:00 Uhr. Die Kinder haben dort Gelegenheit zu spielen, Gleichaltrige kennenzulernen,
und die Umgebung zu erkunden. Wer Kinder in dem Alter hat und sich gern mit
uns austauschen will, wer mit den Kindern singen und spielen möchte ist
herzlich eingeladen.
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Addressen und Impressum
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Der Gemeindekirchenrat tagt einmal monatlich.
Anträge oder Anfragen an ihn bitte über das Gemeindebüro.
Gemeindebüro
12459 Berlin-Oberschöneweide, Firlstr. 16
Di., 15 - 18 Uhr und Do., 9 - 13 Uhr
Frau Matis (535 31 55 / Fax 535 35 36
Pfarrerin Schwer ( 305 45 43
Kantor Herr Fehlandt ( 636 60 12
Katechetin Frau Seeger 636 99 28
Pfarrerin i.R. Nitschke 671 47 37
Pfarrerin Zieme (ehrenamtl.) 655 70 33
Kindertagesstätte
Mo. - Fr., 6.30 - 17.00 Uhr
Leiterin Frau Benedix ( 535 30 15
Kirchgeld- Spendenkonto
Wir bitten Sie Spenden oder Kirchgeld für unsere Gemeinde
auf das Konto der Ev. Darlehensgenossenschaft, BLZ 100.60.237,
Nr. 160.520, einzuzahlen. Bitte geben Sie als Empfänger KVA Berlin-Südost
und als Spendenzweck Oberschöneweide an.
Impressum
Der Gemeindebrief wird herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Christuskirche.
Das Redaktionsteam besteht aus Das Redaktionsteam besteht aus Dr.Bettina und
Rainer Noak. Das Redaktionsteam ist zu erreichen per E-Mail: bnoak@gmx.de oder
per Postkasten und telefonisch über das Gemeindebüro. Redaktionsschluß
ist jeweils der 10. des Vormonats. Die Auflage beträgt 450 Stück.
Die Internetadresse lautet: http://www.ev-kirche-oberschoeneweide.de
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