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Andacht zum Monatsspruch
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Ich freue mich im Herrn, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott,
denn er hat mir die Kleider des Heils angezogen und mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit
gekleidet. (Jes. 61,10)
Nichts muß so bleiben wie es ist. Diese Erfahrung machten
die Israeliten im 6. Jhd.v.Chr. als sie nach jahrzehntelanger Gefangenschaft
das babylonische Exil verlassen konnten. Die große Wende war da. Israel
konnte wieder in seine Heimat zurück, nach Palästina. Der zweite Tempel
wird gebaut und 515 v. Chr. eingeweiht: Die Menschen wußten wieder, wo
ihr Gott ihnen nahe war. Die Freude über dieses zurückgewonnene und
gleichzeitig neue Leben war unbeschreiblich groß. Nichts muß so
bleiben wie es ist. Alles kann neu und anders werden.
Der Monatsspruch aus dem Jesajabuch gibt dieser Freude Ausdruck: Ich freue
mich in dem Herrn und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott.
Die gesalbten, im Tempel tätigen Propheten erinnerten wieder an die großen
Visionen des Volkes Israel (Jes.61,1-2): Diese Welt muß nicht so sein,
wie sie ist. Sind sieben mal sieben Jahre vergangen, so stand und steht es im
Gesetz des Mose, beginnt ein Gnadenjahr Gottes: Leibeigene erhalten ihre Freiheit
zurück, wer aus Not Land verkaufen mußte, kann es zurückgewinnen.
Das Gnadenjahr des Herrn: Nichts muß so bleiben wie es ist. Der Gefangene
ist nicht immer gefangen und der Arme nicht für alle Zeit arm. Das Gnadenjahr
des Herrn korrigiert die gnadenlosen Jahre der Menschen.
Jahrhunderte später ließt Jesus diesen Text in der Synagoge von Nazareth
und sagt dazu: Heute hat sich dieses Schriftwort erfüllt. Mit
seinem Kommen ist die beschriebene Gnadenzeit angebrochen. Wir Christen wissen,
daß mit ihm Gott selbst unter uns Menschen ist und bleibt, daß mit
ihm sich Gottes Wirklichkeit durchsetzt.
Wir sind in der Adventszeit. Advent heißt: Zeit der Ankunft. Wir warten.
Wir warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, auf den kommenden Herrn und
die kommende Gnade. Aus dieser Hoffnung wollen wir leben und aufmerksam in unserem
Alltag der Gnade Gottes nachspüren. Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit.
Überall wollen wir es sagen und uns daran freuen:
Nichts muß so bleiben wie es ist. Die Erde bleibt offen für den Himmel,
solange Menschen auf Gottes Recht und seine Gerechtigkeit setzen: daß
Gnade angesagt ist und nicht Vergeltung.
Eine gesegnete Adventszeit und frohe Weihnachten wünscht Ihnen
Ihre Annette Schwer.
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Ich war krank und ihr habt mich besucht!
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Eine Krankheit oder ein Unfall stellen Menschen vor besondere Herausforderungen.
Manchmal verändert sich durch eine Erkrankung das ganze Leben für
den Betroffenen selbst und für seine ganze Familie bzw. sein soziales Umfeld.
Auf Wunsch begleiten wir Krankenhausseelsorger/innen Patienten und ihre Angehörigen
während eines Krankenhausaufenthaltes. Begleiten kann bedeuten: zuhören,
miteinander reden oder gemeinsam schweigen, Ängste benennen, Mut zusprechen,
nach Kraftquellen suchen, trösten, Hoffnung wachhalten, miteinander beten,
Segen zusprechen oder auch gemeinsam Abendmahl feiern.
Unser Angebot gilt allen Kranken und Angehörigen, unabhängig von ihrer
Konfession oder Weltanschauung.
Wenn Sie selbst in ein Krankenhaus kommen oder jemand aus Ihrer Familie, Nachbarschaft
oder Kirchengemeinde, dann lassen Sie es uns wissen.
Ihre Krankenhausseelsorger/innen
Ruth Kautzsch DRK-Khs. Köpenick Tel. 30 35 37 00
Gabriele Döhle KH Hedwigshöhe (Psychiatrie)Tel. 67 41 0
Petra Kind Vivantes Klinikum Hellersdf. Tel. 56 80 38 92
Unfall-Khs. Berlin Tel. 56 81 18 50
Klaus Radke Unfall-Khs. Berlin Tel. 56 81 18 50
Vivantes Klinikum Hellersdf. Tel. 56 51 21 21
Erdmute Krafft Ev. KH Königin-Elisabeth- Tel. 54 72 52 50
Regina Schulz Herzberge (KEH) Tel. 54 72 52 54
Gabriele Smend KH Lichtenbg./KiKH Lindenhof Tel. 55 18 36 16
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Spendenaufruf: Obdachlosenbetreuung im Nachtcafé
des Gemeindehauses
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Seit Mitte Oktober haben wir im Rahmen der Kältehilfe das Nachtcafé
für Obdachlose im Gemeindehaus wieder geöffnet. Für Obdachlose
stellen wir 10 Betten zur Verfügung, die Möglichkeit zu duschen, eine
warme Mahlzeit, heiße Getränke und Frühstück. Lebensmittel
und Sachkosten können wir bisher noch aus Restgeldern einer Spende des
Tagesspiegels bezahlen. Die derzeitigen Betreuer /innen arbeiten
für eine geringe Aufwandsentschädigung, die noch aufgebracht werden
muß.
Demnächst sind die Mittel erschöpft. Eine Finanzierung seitens des
Bezirksamtes ist seit Januar 2004 nicht mehr möglich. Auch in Zukunft sind
von dieser Seite voraussichtlich leider keine Gelder mehr zu erwarten.
Wir sind dringend auf Ihre Hilfe angewiesen.
BITTE SPENDEN SIE FÜR DIE OBDACHLOSEN IN UNSEREM NACHTCAFÈ,
damit wir wenigstens noch bis Dezember (vielleicht sogar bis März?) überleben
können. Jede noch so geringe Geldspende ist willkommen. Wir freuen uns
aber auch über warme Unterwäsche, Socken, Pullover, Handtücher
und Laken. Zum Nikolaustag und zu Weihnachten wollen wir für jeden
eine Geschenketüte zusammenstellen.
Sie können Ihre Spende direkt im Kirchenbüro abgeben oder auch überweisen
an:
KVA Süd-Ost, Kto.-Nr. 160 520 BLZ 100 602 37, Bank: EDG Berlin
Verwendungszweck: Obdachlose-Oberschöneweide
Eine Spendenbescheinigung stellen wir selbstverständlich aus.
Im Namen der Obdachlosen und der Betreuer /-innen Dank an alle, die mithelfen
wollen.
(C. Matis)
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Regelmäßige Termine
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Seniorentermine
Achtung! Kleine Terminänderung für Senioren!!
Ab Januar findet die Bibelstunde am 2. Dienstag des Monats um 15 Uhr,
der Seniorenkreis am 4. Dienstag des Monats um 15 Uhr statt.
JANUAR:
11.01.05, 15 Uhr Bibelstunde, Fr. Nitschke
18.01.05, 15 Uhr Gemeindenachmittag mit der Ökumene, Pfn. Schwer
25.01.05, 15 Uhr Geburtstagskaffee, Pfn. Schwer
Weitere Termine der Gemeindegruppen:
Ehepaar Mütterkreis:
14. Dezember 18 Uhr Weihnachtsfeier
18. Januar 19 Uhr Jahreslosung (Pfn. Schwer)
Gesprächskreis:
13. Dezember, 20 Uhr, Adventsfeier
10. Januar, 20 Uhr, Rückschau und Jahresplanung:
Christenlehre: montags 15 Uhr
(Vorschulgruppe montags 13 Uhr)
Männergruppe:
3. Dezember 19 Uhr
17. Dezember 19 Uhr
14. Januar 19 Uhr
Treffen: Eingang neben der Küsterei
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Adventsausflug nach St. Marien in Müncheberg
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Am 1. Dezember starten wir um 12.30 Uhr in der Firlstraße, holen die Johannisthaler
Senioren am Sterndamm ab und fahren nach Müncheberg. In der alten, nun
sehr originell umgebauten Marienkirche halten wir Andacht, werden geführt,
trinken im 4. Stock (!!) der Kirche Kaffee und lassen uns dann durch das weihnachtlich
geschmückte Berlin fahren. Gegen 18 Uhr sind wir wieder in Oberschöneweide.
Die Nachfrage war sehr groß. Ich fürchte, daß die Karten bei
Erscheinen dieses Briefes verkauft sind.
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Gottesdienste am 1. und 2. Christtag
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Daß es sie gibt, ist nichts besonderes. Daß wir zusammen mit der
Johannisthaler Gemeinde feiern, hat seine Ursache darin, daß die Beteiligung
in den letzten Jahren in beiden Gemeinden eher mäßig war und wir
deshalb beschlossen haben, uns zusammenzutun. Auf diese Weise gibt es in beiden
Gottesdiensten nun schöne Musik: Am 1. Feiertag musiziert der Bläserchor,
am 2. die Johannisthaler Kantorei.
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Gebetswoche zur Einheit der Christen vom 18. - 20. Januar 2005
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Der ökumenische Arbeitskreis in Oberschöneweide lädt wie in jedem
Jahr zur Gebetswoche zur Einheit der Christen ein.
Wir beginnen am Dienstag, den 18. 01.05, um 15 Uhr in der Christuskirche Oberschöneweide.
Es folgen Gemeindeabende am Mittwoch (19.01.05) in der ev.-method. Gemeinde,
Helmholtzstraße und am Donnerstag (20.01.05) in der kathol. Kirchengemeinde
Johannisthal, Waldstraße 11, jeweils um 19 Uhr.
Am darauffolgenden Sonntag, es ist der 23. Januar 2005, feiern wir um 10 Uhr
einen ökumenischen Gottesdienst in unserer Kirche.
Annette Schwer.
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Kirche und Kultur für Oberschöneweide e.V. informiert
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Im Januar findet keine Vereinssitzung statt!!
Jahreshauptversammlung:
Di. 08.02.05 um 18.00 Uhr
im Kirchencafé
Liebe Vereinsmitglieder,
im Februar besteht unser Verein sechs Jahre. Laut Satzung wird deshalb auf der
Jahreshauptversammlung ein neuer Vorstand gewählt. Neben dem Rechenschaftsbericht
/ Entlastung des Vorstandes wird der Schwerpunkt der Jahreshauptversammlung
auf den Planungen für das Jahr 2005 liegen.
Über eine große Teilnahme würde ich mich sehr freuen.
Eine besinnliche Weihnachtszeit und alles Gute im Jahr 2005 wünscht
Rainer Noak (Vereinsvorsitzender)
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Kultur in der Christuskirche Oberschöneweide
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Sa. 27.11. - 14:00-18:00 Uhr - Markt + Konzert
Lichtermarkt vor der Christuskirche
Schon Tradition hat der Lichtermarkt am Samstag vor dem ersten Advent: Soziale
Einrichtungen und Projekte stellen sich vor; Gespräche, Märchenstunde,
offene Kirche...
18:00 Uhr Konzert Vokalensemble ad libitum/Margarete Gabriel
So. 5.12. - 17.00 Uhr - Chorkonzert
Adventskonzert
mit dem gemischten Chor Ernst Moritz Arndt e.V. Berlin unter Leitung von Heiko
Jerke.
Eintritt: 7,- €; Karten: Abendkasse oder unter 030 - 53 71 335
Sa. 11.12. - 17.00 Uhr - Adventskonzert
Advents- und Weihnachtskonzert
mit der Sopranistin Claudia Aust, dem Kirchenchor Johannisthal, kleinem Orchester
und Solotrompete, Leitung: Martin Fehlandt - Werke alter Meister, u.a. von J.C.
Jacobi und Telemann - Eintritt frei, Kollekte erbeten
So. 12.12. - 17.00 Uhr - Adventskonzert
Adventliches Chorkonzert
mit dem Chorensemble Köpenick unter Leitung von Karl-Heinz Werner - Eintritt:
8,- €/ ermäßigt 6,- €
Sa. 18.12. - 20.00 Uhr - Chor- und Orchesterkonzert
Weihnachten mit Heinrich Schütz
Magnificat SWV 468, Historia der Geburt Jesu Christi
für Sopran, Altus, Tenor und Baß - Vokalensemble ad libitum,
gespielt auf historischen Instrumenten
Leitung: Margarete Gabriel - Eintritt 12,- €/ ermäßigt 6,- €
Fr. 24.12. - 22.30 Uhr - Gospel zur Heiligen Nacht mit
Wings of Joy
Unser traditionelles Gospelkonzert zum Ausklang der Heiligen Nacht. - Eintritt
frei, Kollekte erbeten.
CD 40 Jahre Aufnahmestudio Christuskirche für nur 10,- €
Ausstellung Dialog mit der Bibel - Grafiken 1949-1990 - bis 13.1.05
Offene Kirche: Do + Sa 15-18 Uhr - Büro Di 15-18 + Do 9-13 Uhr Kultur
in der Christuskirche Oberschöneweide
Die Veranstaltungen im Januar standen zum Redaktionsschluß noch nicht
endgültig fest. Bitte informieren Sie sich:
Am 22. Januar 2005 findet voraussichtlich ein Konzert mit Gerhard Schöne
in unserer Kirche statt. Über Programm, Anfangszeit und Eintrittspreise
informieren wir Sie rechtzeitig.
Voraussichtlich am 30. Januar 2005
Andreas Gundlach: Klavierkonzert Klassik / Jazz
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Zur Innenarchitektur unserer Christuskirche - Aus der Gemeindechronik
Folge 58
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Seitdem es bei uns zweimal wöchentlich die Offene Kirche gibt,
wächst bei etlichen Besuchern auch das Interesse für die Außen
und Innenarchitektur unserer Kirche. In mehreren Gemeindebriefen kann
darüber nachgelesen werden, u. a. in Nr. 3, 4, 22, 27, 43.
Heute sollen zwei Namen von Künstlern genannt werden, deren Arbeiten es
lohnt, sich genauer anzusehen, sie wirken zu lassen.
Der Berliner Bildhauer Prof. Gotthold Riegelmann zeichnet mit seinem Stab u.
a. verantwortlich für alle Skulpturen auf den Sandsteinkonsolen im Altarraum
und auf den Emporen.
Die künstlerische Ausmalung der Kirche ist aufgrund eines Wettbewerbes,
nachdem die Kaiserin Auguste Viktoria ihre Zustimmung hierzu erteilt hatte,
dem Kunstmaler Prof. Max Kutschmann, Friedenau, übertragen worden. Besondere
Sorgfalt legte er auf den Altar, auf die Kanzel (leider kennen wir ihre ursprüngliche
Schönheit und die Bibelsprüche nur noch von Fotos), auf den Orgelprospekt
und auf die Emporenbrüstung, kostbar, weil die farbig spätgotischen
Maßwerkmuster auf Stoff gemalt sind. Der Altar, aus Holz gefertigt, wirkt
wie ein spätgotischer Flügelaltar. Die seitlichen Felder sind mit
filigranen Weinranken und Weintrauben versehen (seit frühchristlicher Zeit
Symbol Christi; dazu lesenswert: Johannes 15, 1-6). Die Stilelemente Barock
und Jugendstil sind hier im wahrsten Sinne verschlungen.
Im Mittelteil ist nur der auf einem Felsen gekreuzigte Heiland zu sehen, allein
ohne blutende Seitenwunden, allein ohne Mutter Maria mit dem Jünger Johannes,
ohne den Hauptmann und seine Kriegsknechte, ohne die beiden Mitverurteilten,
aber umgeben von einem immer heller werdenden Lichterkranz, dessen Strahlen,
als Zeichen der Auferstehung, bis weit in die Landschaft im Hintergrund hinausreichen.
Kutschmann kannte schon vor Beginn seiner Arbeit in Oberschöneweide den
von der Kaiserin vorgeschlagenen Namen: Christuskirche für
dieses Gotteshaus, das eigentlich nur eine Waldkapelle sein sollte. Er wollte
wohl die Konzentration des Betrachters allein auf Christus lenken.
Lassen Sie sich für eine Viertelstunde einladen, sich still auf die erste
Stuhlreihe zu setzen.
Eventuell kommen aus der Konfirmationszeit die Passionsgeschichten wieder ins
Gedächtnis?
Vielleicht stellen sich Fragen ein: Was bedeutet Christus heute für mich?
Sprechen sein damalige Tod, seine Auferstehung mich heute noch oder wieder an?
Die Kaiserin hatte bei der Einweihung dieser Kirche am 6. November 1908 in die
von ihr übergebene Bibel (leider Pfingsten 1980 gestohlen worden) als ihr
Bekenntnis eingeschrieben: Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein
Gewinn! (Philipper 1,21)
Eine besinnliche, von Gott gesegnete Advents- und Weihnachtszeit mit sehr viel
Licht und Freude, wünscht
W. Krause
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Freud und Leid
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Getauft und in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen wurden
am 26. September Elia Loth und
am 31. Oktober Sophie Theise.
Wir freuen uns, daß in unserer Kirche wieder mehr Kinder getauft
werden und wünsche Eltern und Kindern Glück und Gottes Segen.
Aus unserer Gemeinde starben und wurden kirchlich bestattet:
Herr Willi Glashagen, im 84. Lebensjahr,
zuletzt wohnhaft in der Roedernstraße,
Frau Katharina Stichert, im 100. Lebensjahr,
zuletzt wohnhaft Griechischen Allee 22,
Herr Emil Zillmer, im 85. Lebensjahr,
zuletzt wohnhaft Goethestraße 6,
Frau Elfriede Gallrein, im 90. Lebensjahr,
zuletzt Königsfeld im Schwarzwald.
Runde und halbrunde Geburtstage ab 70 Jahren im Dezember 2004 und Januar 2005:
| Hildegard Eckert |
04.12. |
| Käte Neumann |
04.12. |
| Gudrun Zimmermann |
04.12. |
| Edith Weissenburg |
09.12. |
| Viktor Sigfried |
14.12. |
| Bärbel Bahr |
16.12. |
| Emma Bieberstein |
17.12. |
| Erika Leinweber |
24.12. |
| Eleonore Splettstößer |
27.12. |
| Heinrich Janczik |
07.01. |
| Frieda Worg |
26.01. |
| Charlotte Bloszyk |
28.01. |
| Margot Freter |
28.01. |
| Lotte Borst |
30.01. |
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Kinder in unserer Gemeinde
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Zur Zeit gibt es in unserer Gemeinde nur eine Christenlehregruppe. Die Kinder
sind gemischt von Klasse 1 bis 4. Wo seid ihr Kinder aus der fünften und
sechsten Klasse?
Ich würde euch gerne montags um 16:00 Uhr willkommen heißen.
Auch wenn es zur Zeit nur acht Kinder sind, die regelmäßig montags
um 15:00 Uhr kommen, so bleibt Christenlehre ein wichtiger Bestandteil der Kinderarbeit
in der Gemeinde. Kinder erfahren in der Gemeinde Wärme, Zuwendung und lernen
einen für ihr Leben wesentlichen Schatz biblischer Erfahrungen kennen. Das
bleibt bestehen und kann für immer Bestandteil ihrer selbst werden. Christenlehre
und Kindergottesdienst sind deshalb auch nicht gegen den Religionsunterricht in
der Schule austauschbar. Auch wenn inhaltlich in der Schule biblische Geschichten
"unterrichtet" werden.
Innerhalb der Gemeinde Gemeinschaft erleben, singen in unserer schönen Kirche
und Geschichten der Bibel hören und spielen, das kann man eigentlich an keinem
anderen Ort so gut wie in der Kirche.
Darüber hinaus werden die Kinder in jedem Schuljahr zu Kindertagen, Kinderbibeltagen,
Fahrten usw. eingeladen.
Die Kinder gestalten Familiengottesdienste mit. Seit dem 15. November gibt es
ein besonderes Angebot für Vorschulkinder in der Gemeinde. Jeden Montag um
13:00 Uhr werden sie im Kinderraum erwartet. Zur Zeit kommt die Gruppe aus der
Kita, aber Hauskinder können gern dazukommen. Ich möchte, dass den Kindern
unsere Kirche vertraut wird und wir uns schon vor der Schulzeit kennen lernen.
Und natürlich hoffe ich, dass sie auch nach der Kindergartenzeit als Gruppe
zusammen bleiben.
Ingard Seeger
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Dank für alle Spenden zur Kanzelrestaurierung.
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Für alle großen und kleinen Spenden für die Restaurierung unserer
Kanzel sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Das Interesse an unserer Kirche
ist groß. Wir sehen es am guten Konzertbesuch, in der Offenen Kirche,
auch an der hohen Spendenbereitschaft.
Insgesamt sind bis November 5427 Euro eingegangen. Eine große Summe, bedenkt
man, daß wir erst im Mai diesen Jahres den Spendenaufruf gestartet haben.
Es beteiligen sich immer wieder auch Menschen, die nicht mehr in Oberschöneweide
leben, aber sich mit der Kirche und der Gemeinde verbunden fühlen.
Einer großzügigen Spenderin unserer Gemeinde, die nicht genannt werden
möchte, gilt unser besonderer Dank: 2500 Euro sind auf unser Konto für
die Kanzel überwiesen worden. Die Einnahmen aus unserem Kirchlein am Eingang
für die Inneneinrichtung betragen 3756 Euro.
Diese Summe könnte bei Bedarf für die Kanzel oder später für
die Orgelsanierung eingesetzt werden.
Aber die Restauratorinnen können noch nicht anfangen:
Das Bauamt unserer Landeskirche hat uns wiederum die kirchenaufsichtliche Genehmigung
verweigert, die wir einholen müssen, bevor die Arbeiten an der Kanzel beauftragt
werden dürfen. Man befürchtet im Bauamt, wohl auch im Kreiskirchlichen
Verwaltungsamt, daß unser Umbau mehr gekostet haben könnte als geplant
und wir dann alle Reserven brauchen, um am Ende die Rechnung begleichen zu können.
Alle, die mit dem Umbau unserer Kirche beschäftigt waren und sind, wußten
und wissen, daß wir einen festgelegten Kostenrahmen nicht überschreiten
dürfen. Dazu kommt, daß die eingegangenen Spendengelder nur zweckgebunden
für die Kanzelsanierung verwendet werden dürfen.
Es wird wohl noch manches Schreiben hin und her gehen müssen, bevor die Restaurierungsarbeiten
tatsächlich beginnen können!
Annette Schwer.
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Ein Kinderwochenende in Hirschluch vom 29. bis 31. Oktober
2004
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Das Datum gab das Thema vor. Es ging um Martin Luther und seine Suche nach dem
gerechten Gott und um die Zeit, in der Martin Luther lebte.
19 Kinder aus Johannisthal und Oberschöneweide trafen zum Abendessen am
29. Oktober in Hirschluch ein. Alle nahmen freudig ihre Zimmer in Besitz, die
Betten wurden bezogen und Eltern verabschiedet.
Nach dem Essen lernten wir uns beim Singen und Spielen kennen und ließen
uns von zwei Jungen aus Martin Luthers Zeit erzählen, wie man damals lebte,
welche Sorgen Menschen hatten und wovor sie sich fürchteten. Gott und die
Kirche spielten eine wichtige Rolle - anders als es für die meisten Menschen
heute ist.
Am 30. Oktober hat es fast den ganzen Tag geregnet. Das tat unserer guten Laune
aber keinen Abbruch. Der Wald mit seiner guten Luft lud trotz allem zum Spielen
und zu Entdeckungen ein. Und bei weniger gutem Wetter hatten auch alle immer
wieder Freude am Thema und am Basteln. Am letzten Tag feierten wir einen Abschlussgottesdienst.
Nachdem alle Sachen wieder in den Reisetaschen verstaut waren, blieb noch Zeit
im Wald den Fröschen und Eidechsen Lebewohl zu sagen.
Viel zu schnell gab es Mittagessen und die ersten Eltern trafen zum Abholen
ihrer Kinder ein. Unser Wochenendkinderhaus leerte sich. Wie schnell so ein
Wochenende um war. Beim nächsten Mal möchte ich wieder dabei sein.
Danken möchte ich Frau Jacobi und Barbara Karrasch für die Begleitung
und Mithilfe, denn allein könnte ich solche Wochenendfahrten nicht durchführen.
Ingard Seeger
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Addressen und Impressum
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Der Gemeindekirchenrat tagt einmal monatlich.
Anträge oder Anfragen an ihn bitte über das Gemeindebüro.
Gemeindebüro
12459 Berlin-Oberschöneweide, Firlstr. 16
Di., 15 - 18 Uhr und Do., 9 - 13 Uhr
Frau Matis (535 31 55 / Fax 535 35 36
Pfarrerin Schwer ( 305 45 43
Kantor Herr Fehlandt ( 636 60 12
Katechetin Frau Seeger 636 99 28
Pfarrerin i.R. Nitschke 671 47 37
Pfarrerin Zieme (ehrenamtl.) 655 70 33
Kindertagesstätte
Mo. - Fr., 6.30 - 17.00 Uhr
Leiterin Frau Benedix ( 535 30 15
Kirchgeld- Spendenkonto
Wir bitten Sie Spenden oder Kirchgeld für unsere Gemeinde
auf das Konto der Ev. Darlehensgenossenschaft, BLZ 100.60.237,
Nr. 160.520, einzuzahlen. Bitte geben Sie als Empfänger KVA Berlin-Südost
und als Spendenzweck Oberschöneweide an.
Impressum
Der Gemeindebrief wird herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Christuskirche.
Das Redaktionsteam besteht aus Das Redaktionsteam besteht aus Dr.Bettina und
Rainer Noak. Das Redaktionsteam ist zu erreichen per E-Mail: bnoak@gmx.de oder
per Postkasten und telefonisch über das Gemeindebüro. Redaktionsschluß
ist jeweils der 10. des Vormonats. Die Auflage beträgt 450 Stück.
Die Internetadresse lautet: http://www.ev-kirche-oberschoeneweide.de
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