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Andacht zum Monatsspruch
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"Er ist der lebendige Gott; er lebt in Ewigkeit. Sein Reich geht niemals
unter; seine Herrschaft hat kein Ende." Daniel 6,27
Liebe Leserin, lieber Leser,
viele von uns werden die alten biblischen Legenden um Daniel und seine Freunde
kennen, werden das anrührende Bild vor Augen haben: Wie der junge Mann,
unbekümmert und seiner Sache sehr sicher, zwischen den gefährlichen
Tieren in der Löwengrube sitzt, ja scheinbar mit ihnen spricht und später
unbeschadet den Ort des Schreckens verläßt. Als das der Perserkönig
Darius sah, konnte er nur jubeln und singen über den Gott Daniels, der
ihn so bewahrt hatte: Er ist der lebendige Gott. Sein Reich wird immer bestehen.
Wer ihm vertraut, der wird getragen. Wer ihm glaubt, der wird geschützt.
Dagegen waren die Götter seines Landes doch tote Statuen. Von Menschen
selbst geschaffen. Ja, aus Gold waren sie gemacht. Aber sie würden fallen,
zerstört oder eingeschmolzen werden, wenn die Herrscher wechselten. Diese
Götter hatten keine Zukunft. Ganz anderes hatte Israel mit seinem Gott
erlebt: Er hatte sie befreit. Das war die wichtigste, die erste Erfahrung. Er
führte sie aus der Sklaverei, half die Wüste zu durchwandern, bereitete
den Weg und die Heimat, das ihnen verheißene Land. Er war da, wo auch
immer sie ihn brauchten, lebendig, an ihrer Seite. Oder besser: Ihnen immer
ein Stück voraus, um die Wege zu ebnen. Und später dann im Exil, als
man ihnen alles genommen hatte - wie sollten sie weiterleben ohne Tempel, ohne
die Gemeinde der Glaubenden? Da erzählten sie sich von Daniel, der vertraut
hatte, obwohl die Zeiten schwer waren, der in der Fremde den lebendigen, den
einzigen Gott anbetete. Und wir, wir haben diese alten Glaubenszeugnisse unserer
Mütter und Väter wie einen großen Schatz. In einem neueren Choral
(EG 395) singen wir heute:
Gott selbst kommt uns entgegen, die Zukunft ist sein Land. Fast scheint es,
als hätte der Dichter Klaus-Peter Hertzsch unseren Monatsspruch vor Augen
gehabt. Gott selbst kommt uns entgegen. Die Zukunft ist sein Land. Ein tröstliches
Bild, das von der Lebendigkeit und der Beständigkeit unseres Gottes erzählt:
Wir Menschen auf unseren verschiedenen Lebenswegen gehen Gott entgegen. Für
die eine ist es ein leichter, unbeschwerter Weg, für den anderen gibt es
Durststrecken durchzustehen. Wie auch immer: Gott ist uns einen Schritt voraus
und erwartet uns. Er ist die Zukunft unseres Lebens. Das Land, in das wir gehen,
es ist hell und weit.
Annette Schwer
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Regelmäßige Termine
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Konfirmandenunterricht
dienstags, 16.30 Uhr (Beginn: 16.08.05)
Christenlehre
montags, 13.00 Uhr (Vorschulgruppe)
montags, 15.00 Uhr 4.-6. Klasse
montags, 16.15 Uhr 1.-3. Klasse
(Beginn der Christenlehre: 15. 08.05)
Krabbelgruppe
montags, 09.30 - 11.00 Uhr
Gesprächskreis:
08.08.05, 20.00 Uhr
Wir arbeiten an Texten von Dorothee Sölle.
12.09.05, 20.00 Uhr
Diskussions- & Informationsabend zum Thema Religionsunterricht
Ehepaar - Mütterkreis:
20.09.05, 19.00 Uhr Bibelarbeit mit Pfr. Alze
Männergruppe:
12.08.05, 19.30 Uhr Treffpunkt: hinterer
02.09.05, 19.30 Uhr Kircheneingang
23.09.05, 19.30 Uhr Kinder- und Jugendraum
Neue Männer sind herzlich willkommen.
Senioren:
09.08.05, 15.00 Uhr Bibelstunde mit Pfn. Nitschke
23.08.05, 15.00 Uhr Geburtstagskaffee mit Pfn. Schwer
13.09.05, 15.00 Uhr Bibelstunde im Kirchencafé.
27.09.05, 15.00 Uhr Seniorenkreis.
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Besonderes
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Gäste in unserer Kirche: Wir freuen uns, daß die Heimatkundegruppe
mit Frau Krause sich in Zukunft regelmäßig in unserer Kirche versammelt.
Das erste Treffen nach der Sommerpause findet am 01. September ab 15 Uhr statt.
Ebenso herzlich begrüßen wir Frau Böhm und die Gruppe der Aussiedlerinnen
von "Dialog", einem Verein mit Sitz in der Plönzeile, der Aussiedlerfamilien
betreut und berät. An jedem 2. Dienstag des Monats ab 11 Uhr treffen sich
die Frauen zu Gespräch und Informationen im Kirchencafè.
Kanzelsanierung in Sicht: Nachdem nun die Endabrechnung unseres Umbaus
vorliegt und wir - wie zu erwarten - ohne Schulden sind, ist das Kirchliche
Bauamt unserer Landeskirche bereit, uns die kirchenaufsichtliche Genehmigung
zur Restaurierung der Kanzel zu erteilen. Es liegen zwei Angebote vor, die nun
von den Denkmalschützern begutachtet werden sollen. Die Arbeiten sollen
im Herbst abgeschlossen sein.
Musikproduktion bei laufendem Gemeindebetrieb: Erstmalig nach dem Umbau
war vom 19.-22. Juni eine Musikproduktionsfirma zu Aufnahmen in der Kirche.
Da der Termin lange schon fest stand, konnten wir Gemeindeveranstaltungen umlegen.
Die Senioren fuhren nach Biesdorf zum jährlichen Sommerausflug, die Kinder
hatten Ferien. Geräusche aus dem Gemeindebüro störten nicht und
die Musiker waren sehr zufrieden. Es geht also doch!!
Nachtcafé ade?: Das letzte Jahr konnten wir unseren Keller nur
offenhalten, weil uns Spenden aus der Gemeinde und Beihilfen des Quartiersmanagements
zur Verfügung standen. Auch für die kommende Saison 2005/06 ist mit
Fördergeldern aus dem Bezirksamt nicht zu rechnen. Da es schwierig ist,
für diese Arbeit Ehrenamtliche zu finden, wir andererseits die Mittel für
Honorare in diesem Jahr nicht mehr aufbringen können, wird unser Nachtcafé
im Oktober nicht mehr öffnen können.
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Verein - Kirche und Kultur für Oberschöneweide e.V. informiert:
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Die nächsten Vereinssitzungen finden am
Di., 16.08.05 um 19.30 Uhr
Di., 20.09.05 um 19.30 Uhr
im Kirchencafé statt.
Liebe Vereinsmitglieder,
auf der letzten Vereinssitzung kam der Wunsch auf, die
Vereinssitzungen in Zukunft später beginnen zu lassen, um den berufstätigen
Vereinsmitgliedern eine größere Verschnaufpause zu gönnen.
Wir werden in Zukunft also erst um 19.30 Uhr beginnen. Diejenigen, denen die
Zeit - besonders wenn es abends wieder früher dunkel wird - für einen
Fußweg zu spät erscheint, bitte ich, sich rechtzeitig unter der Telefonnummer
976 01 417 (R. Noak) zu melden, so dass sie abgeholt und nach der Sitzung wieder
nach Hause gebracht werden können.
Themen der nächsten Sitzungen werden der "Tag des Offenen Denkmals"
am 10 und 11. September, an dem die Christuskirche in diesem Jahr erstmals
teilnimmt, die Organisation des am 22.10.05 in der Kirche stattfindenden
Singspiels "Heimkehr aus der Fremde" von Felix Mendelssohn
Bartholdy und des diesjährigen Lichtermarktes sein.
Auch Nicht-Vereinsmitglieder sind herzlich willkommen.
Mit freundlichen Grüßen Rainer Noak
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Thema - Eine Bürgerorganisation in Schöneweide
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"Obrigkeit mauert". Mit dieser Schlagzeile erschien im April
"Die Kirche". Im demokratisch organisierten Staat hat der Bürger
zwar ein Wahlrecht, oft genug wird dieses aber von den Gewählten als Freibrief
für 4 Jahre aufgefaßt und der Bürger gerne vor vollendete Tatsachen
gestellt. Der Staat ist organisiert, der Bürger vereinzelt. Wenn wir in
unserem Kiez unsere Interessen durchsetzen wollen, so müssen wir Schöneweide
organisieren: Organizing Schöneweide.
Die Grundidee von Organizing kommt aus den USA und hat dort eine über
70jährige Tradition. Vollständig heißt es Community Organizing,
was etwa mit Organisiertes Gemeinwesen oder auch Organisieren des Gemeinwesens
zu übersetzen wäre. In unserem speziellen Fall ist das Gemeinwesen
unser Ortsteil Schöneweide. Organizing Schöneweide bedeutet also das
Organisieren unseres Stadtteils. Dabei geht es nicht darum, neben schon bestehende
Gruppen und Vereine eine weitere Organisation zu setzen, sondern es sollen im
Gegenteil Vertreter von Kirchen, Schulen und Kleingärtnern, von Heimatverein
und Karateclub, von Kindergärten, Senioreneinrichtungen und Unternehmern
an einen Tisch gebracht werden, um sich gemeinsam zu überlegen, was man
für den Stadtteil tun kann. Jede Gruppe ist wichtig für das Ganze.
Es ist Aufgabe des hauptberuflich arbeitenden Organizers, die Personen zu
finden, die mit ihm an den selbst gewählten Themen arbeiten wollen. Zusammen
mit dem Organizer bilden sie das Strategieteam. Hier wird entschieden, was gemacht
wird, es wird der jeweilige Stand der Dinge diskutiert und es werden Aktionen
und Gespräche vorbereitet. Das Strategieteam ist offen für jeden,
der Kraft, Zeit und Lust hat, hier seine Ideen einzubringen.
Organizing ist zuallererst das Selbermachen von Politik. Aktionen führen
zu Reaktionen, aus denen Gespräche mit politisch Verantwortlichen über
bestimmte Themen (z.B. Verkehr, Bildung) entstehen. Ebenso wichtig ist es, daß
in den einzelnen Gruppen berichtet wird, was im Rahmen von Organizing geschieht,
denn nur, wer informiert ist, erkennt den Sinn und Zweck des Ganzen, und warum
es sinnvoll ist, in die Arbeit einer Bürgerorganisation auch finanziell
zu investieren.
Und nebenbei: Das alles ist auch überaus spannend! - Nächstes Quartalstreffen:
21.9. - 18.30-20.00 Uhr (Ort steht noch nicht fest)
Frank Theves
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Freud und Leid
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Runde und halbrunde Geburtstage ab 70 Jahren im August und September 2005:
| Elisabeth Rauser |
03.08. |
| Käthe Bohm |
04.08. |
| Erna Eggert zum 103. |
08.08. |
| Gertraud Lustig |
11.08. |
| Kurt Lüdecke |
12.08. |
| Gerd Mayorle |
13.08 |
| Günter Jülke |
14.08. |
| Werner Langwald |
18.08 |
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| Erika Hausadel |
08.09. |
| Auguste Brattke |
11.09. |
| Waltraut Breddin |
11.09. |
Wir wünschen allen Geburtstagskindern der Monate August und September
alles Gute und Gottes Segen und la-den sie recht herzlich am 23.08.05, um 15
Uhr zum Geburtstagskaffee in die Kirche ein.
Im Gottesdienst am 05.Juli wurden getauft:
Samira Schian
Pascal Wenzel
Jean-Pierre Wenzel
Wir freuen uns mit den Familien und wünschen Eltern und Kindern viel Glück.
Aus unserer Gemeinde starb Frau Lydia Schwaab aus der Klarastraße im
88. Lebensjahr.
Sie wurde am 11. Juli kirchlich beerdigt.
Im 79. Lebensjahr starb Frau Gerda Böttcher aus der Kilianistraße.
Die Beerdigung auf dem Waldfriedhof wird am 12. August sein.
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Nachrichten - Aus Pfarrsprengel und Kirchenkreis
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Am Samstag, den 20. August lädt die Kirchengemeinde
Johannisthal von 10 - 16 Uhr zum Trödelbasar auf dem Gelände um die
Kirche, Sterndamm 90, ein. Bis zum 15. August wird in der Gemeinde Trödel
entgegengenommen. Wie immer wird Mittagessen und ein Kuchenbuffet angeboten.
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Die Kirchengemeinde Baumschulenweg lädt am 05. September zum Rentnerdampferausflug
des Pfarrsprengels Oberspree-West ein.
Abfahrt: 09.00 Uhr ab Gröbenufer - Rundfahrt auf der Spree durch die Stadt
bis Charlottenburg - weiter durch den Landwehrkanal bis Treptow - Ankunft 16.00
Uhr am Zenner. Kosten: 20 Euro für Schiff und Suppe. Anmeldung und Kartenverkauf
über Gemeindebüro Baumschulenweg: 532 81 96.
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Möchten Sie Ihre Träume verstehen?
Vom 09. - 11. September 2005 (Freitag Abend bis Sonntag Mittag) findet im Gemeinderaum
der Treptower Kirchengemeinde, Plesser Straße 3, ein Seminar mit dem Thema
statt: Träume - Die Sprache Gottes - Wie verstehen wir sie?
Waltraut Kirschke, Pädagogin und Kunsttherapeutin und Hartmut Ast, Theologe,
Familien- und Paartherapeut führen uns in die Anfänge der Traumarbeit
ein.
Anmeldungen unter: 53695606
oder per e-mail: buero@bekenntniskirche.de
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Am 18. September 2005 findet der Kreiskirchentag 2005 statt.
Unter dem Thema: "Wir leben nicht vom Brot allein"
feiert der Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree von 11.00 - 18.00 Uhr in der Erlöserkirche
Rummelsburg und auf dem Kirchplatz ein buntes Fest. Sie sind herzlich eingeladen:
Jung und Alt, Große und Kleine. Der Tag beginnt mit dem gemeinsamen Gottesdienst
um 11.00 Uhr. Ab 18.00 Uhr spielt die Gruppe "patchwork".
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Vorstellung - Aus dem Gemeindebüro
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Die Arbeit im Gemeindebüro ist eine vielseitige, interessante, manchmal
auch kuriose, dann wieder sehr ernste Arbeit. Sie ist sozusagen Hintergrundarbeit
für unsere Gemeinde, damit die Organisation und Realisierung der verschiedensten
Aktivitäten funktioniert. Über einzelne Aufgaben und Arbeitsbereiche
will ich heute einmal eine kurze Übersicht geben:
Meldewesen
Bescheinigungen, Urkunden, Änderungsmeldungen ausstellen, Beerdigungs-,
Tauf- und Trauanmeldungen aufnehmen, Begrüßungs- und Gemeindebriefe
verschicken...
... wir sind auch berechtigt Beglaubigungen auszustellen!!!
Kassenwesen
Kassenbuch führen, Spenden & Kirchgeld entgegennehmen, Abrechnung mit
dem Verwaltungsamt, Konzert- und Veranstaltungsabrechnung, Abrechnung "Nachtcafe",
Rüstzeiten...
Personalwesen
Führen der Personalakten, Bewerbungsgespräche, Verhandlungen mit Arbeitsamt
u.a. Trägern für ABM- & MAE-Arbeitskräfte (Maßnahmen
zur Integration von Menschen aus dem 2. In den 1. Arbeitsmarkt), Stundenabrechnung
der Mitarbeiter mit dem Träger,
Ausstellen von Beurteilungen...
Raumvergabe in Kirche und Gemeindehaus
Verhandlungen mit dem Nutzer, Anfertigen von Verträgen, Durchsetzen von
Regressansprüchen, Versicherungsverhandlungen...
Diese Liste ist noch lange nicht vollständig, denn auch die alltäglichen
Bürotätigkeiten, wie z.B. laufender Schriftverkehr, Aktualisierung
der Schaukästen & Info-Tafeln und die Arbeitskoordination der zusätzlichen
Arbeitskräfte usw. müssen erledigt werden.
An dieser Stelle noch ein Wort zu unseren MAE-Kräften, denn ohne sie wären
die anfallenden Aufgaben nicht zu bewältigen. Frau Gellert arbeitet seit
1.Juli im Gemeindebüro mit; sie ist bei uns für das Meldewesen zuständig
und mittwochs gemeinsam mit Herrn Meier für die "Offene Kirche".
Herr Meier, H. Kitzmann und H. Hering halten die Gebäude und die Außenanlage
in Ordnung, erledigen kleinere Reparatur- und Malerarbeiten, machen Botengänge
und Einkäufe, haben Saaldienst bei Veranstaltungen.
Obwohl der häufige Wechsel der Arbeitskräfte (in den letzten 2 Jahren
waren es allein 14 Menschen) auch eine zusätzliche Belastung darstellt,
sind wir äußerst dankbar, daß uns diese Mitarbeiter bei der
Bewältigung vielfacher Aufgaben enorm unterstützen und die Hintergrundarbeit
in unserer Gemeinde in diesem Maße erst möglich machen.
Christiane Matis, Küsterin & Gemeindesekretärin
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Chronik - Folge 61: In unserem Laubengebiet
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Hallo! Fuldaweg?
Nicht in Oberschöneweide!
Soll in der Nähe einer Fähre sein!
Dann eventuell in unserem noch vorhandenen Laubengebiet. Am besten die Nalepastrasse
benutzen.
Danke!
Hätten Sie Auskunft geben können?
Kennen Sie überhaupt unsere sehr schönen vier Kleingartenanlagen:
"Wilhelmstrand" (wird 2006 100 Jahre alt), "Am Freibad",
"Oberspree", "Grüne Aue"?
Da draußen - "j. w. d." - Richtung Klingenberg gab es einmal
eine ziemlich große und intakte Außenstelle unserer Kirchgemeinde
mit einer im Fuldaweg wohnenden Diakonisse, mit regelmäßigen Gottesdiensten
in ihrem Häuschen, mit Kinder- und Frauenarbeit. Seit dem Wegzug von Schwester
Liesbeth als Rentnerin ins Mutterhaus Hermannswerder gab und gibt es nur einen
Besuchsdienst für 23 Personen. (25.10.1970 lt. GKR-Beschluss wird die freigewordene
Stelle nicht mehr besetzt)
Ab 1.1.1996 freuen sich 7 Familien über unsere Gemeindebriefe, die ihnen
bei Wind und Wetter gebracht werden, verbunden mit einem mehr oder weniger kleinen
Schwatz über Kirchen- und Ortsgemeinde, über Familiensituation, über
Kummer, Leid und Freude, oft am Gartenzaun. Besonders groß ist natürlich
immer die Freude, wenn die Geburtstags"kinder" extra besucht werden.
In den nächsten Gemeindebriefen werden Sie Daten und Fakten über das
frühere kirchliche Leben im Laubengebiet erfahren. Über die Geschichte
der vier Garten- "kolonien" kann in alten "Kietznachrichten"
nachgelesen werden und in "Jahr - und Lesebücher Treptow-Köpenick".
Für die Sommer- und Ferienzeit noch ein guter Rat: Mit dem bekannten Paul-Gerhard-Lied:
"Geh aus mein Herz und suche Freud..." per Fuß oder Rad mit
der Familie oder auch allein kreuz und quer durch unser Laubengebiet auf Entdeckungstour!
Sie werden über viele Blumen, Obst - und Nadelbäume, über Vögel,
Bienen und Bergziegen staunen. Eventuell genießen Sie als Krönung
eine Tasse Kaffee, ein leckeres Eis im "Spreeschlößchen"
oder im
"Vereinshaus Wilhelmstrand", dazu die kleine Bootsfahrt nach
Baumschulenweg. Es lohnt sich! Viel Freude!
W. Krause
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Rückblick - Gemeindeausflug am 11. Juni 2005 nach Nennhausen
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Der Sonnabend zeigte sich leider recht kühl & etwas regnerisch, doch
gut gelaunt starteten wir mit Herrn Oehlrichs Gitarrenbegleitung singend unsere
Fahrt. Der Bus rollte mit uns aus Berlin hinaus über Potsdam zunächst
nach Ribbeck! Dort besichtigten wir die schon gut restaurierte alte Kirche und
hörten vom dortigen Pfarrer einiges über den mühsamen Aufbau.
Natürlich wurde auch der Birnbaum aufgesucht, denn Theodor Fontane hat
ja mit seinem Gedicht "von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland" zum Bekanntheitsgrad
des Ortes beigetragen. Das Schloss Ribbeck war rekonstruiert - alles im Ort
hat sich gemausert. Nach kurzer Weiterfahrt erreichten wir unser eigentliches
Ziel, Nennhausen. Nach herzlicher Begrüßung durch Frau Pfarrerin.
Zieme kam dann der Entschluss - nicht im Garten, sondern in der gemütlichen
alten Dorfkirche ließen wir uns, geschützt vor eventuellem Regen,
nieder. Nach den vielen Eindrücken war nun eine Stärkung mit heißem
Kaffee und leckeren mitgebrachtem Kuchen sehr willkommen. Nach einem Singe-Gottesdienst,
gemeinsam mit einigen Nennhausenern und nach einigen interessanten Gemeinde-
und Kircheninformationen durch Frau Pfarrerin Zieme, ging es zu einer kleinen
Heimatstube im Ort. Dort drehte sich fast alles um den Dichter Fouqué.
Das alte Schloss war gut hergerichtet, das Umfeld gepflegt. Besichtigen konnten
wir das Schloss leider nicht, da es zur Zeit von einer Familie von Stechow bewohnt
wird. Aber durch einen uralten Park machten wir einen schönen Rundgang.
Die Zeit war uns viel zu schnell vergangen. Während die Tische zum Abendessen
eingedeckt wurden, berichtete uns Herr Zieme noch einiges über die historische
Orts- und Kirchenentwicklung. Danach ließen wir uns die zahlreichen mitgebrachten
Angebote schmecken. Zum Abschied sprach Frau Pfarrerin Zieme eine Einladung
für einen Wiederholungsbesuch aus. Ein großartiger und vielseitiger
Tag ging für uns zu Ende. Unser Bus rollte wieder zurück nach Berlin,
in der Abenddämmerung ließen wir die Weite des Havellandes hinter
uns. Wir danken unserer Frau Pfarrerin Schwer für die Vorbereitung und
Durchführung dieser gemeinsamen Fahrt, sowie allen Helfern, die uns diesen
Tag ermöglichten.
Rosemarie Gonseor
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Offene Tür
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Offene Kirche
Wir öffnen unsere Kirche mittwochs und sonnabends von 15 - 18 Uhr für
alle Interessierten.
Gespräche, Informationen über die Gemeinde und die Architektur der
Kirche, einen kleinen Imbiss und wechselnde Ausstellungen - das alles halten
wir für unsere Gäste bereit.
Berliner Tafel - Laib und Seele
Lebensmittelausgabe an Bedürftige in der Christuskirche Oberschöneweide,
Firlstraße 16.
Jeden Donnerstag 15.30 bis 17.00 Uhr, Kontakt: Michaela Bär, 0173-531 82
30
Wer seine Bedürftigkeit durch ein Dokument z.B. von Sozialamt oder Arbeitsamt
nachweisen kann, der darf für einen Euro jeden Donnerstag mitnehmen, was
da ist... solange der Vorrat reicht!
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Kultur in der Christuskirche Oberschöneweide
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Fr 05.08. - 19.30 Uhr - Chorkonzert
Lichtenberger Kantatenchor
Geistliche Chormusik , Leitung : Matthias Elger
Eintritt frei - Kollekte erbeten
Sa/So 10./11.09. - Tag des Offenen Denkmals
Kirchenbesichtigung mit Führung
Alles, was Sie schon immer zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Gebäude
und der Kirchengemeinde wissen wollten, können sie an diesen Tagen erfahren.
Sa. 15 - 18 Uhr, So. 11.30 -16.00 Uhr
Spenden zur Restaurierung der Orgel erbeten
Sa 17.09. - 19.30 Uhr - Klezmer
Blaue Stunde
Ein weiteres Programm mit Musik aus dem jiddischen Stettl
Eintritt frei - Kollekte erbeten
Sa 24.09. - 19.30 Uhr - Chorkonzert
Romantik im Herbst
Werke von Mendelssohn, Brahms und anderen Romantikern für Soli, Chor und
Orgel mit dem Vocalensemble "Ad Libitum" Leitung: Margarete Gabriel
Eintritt frei - Kollekte erbeten
So 02.10. - 19.00 Uhr - Kosakenchor
Schwarzmeerkosaken mit Peter Orloff
geistliche und weltliche Gesänge aus dem alten Rußland
Eintritt. VVK 15 €/AK 17 € (Ermäßigung steht noch nicht fest)
noch bis 20.10.:
Augen-Blicke
Fotografien aus Äthiopien, einem armen Land voller Reichtum an Religion und
Kultur
CD 40 Jahre Aufnahmestudio Christuskirche - 10,00 €
Offene Kirche: Mi + Sa 15-18 Uhr
Verkehrsverbindungen: Tram 27, 63, 67 bis Firlstraße
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Addressen und Impressum
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Gemeindebüro
12459 Berlin-Oberschöneweide, Firlstraße 16
Christiane Matis Di 15.00 - 18.00 Uhr, Do 09.00 - 13.00 Uhr
Tel.: 030 - 535 31 55 Fax: 030 - 535 35 36
eMail: gemeinde@ev-kirche-oberschoeneweide.de
www.ev-kirche-oberschoeneweide.de
Pfarrerinnen/Pfarrer
Pfn. Annette Schwer Tel.: 030 - 305 45 43
Pfn. Gerda Nitschke Tel.: 030 - 671 47 37
Pf. Werner Alze Tel.: 030 - 56 29 23 47
eMail: werner.alze@web.de
Kantor
Martin Fehlandt Tel.: 030 - 636 60 12
Katechetin
Ingard Seeger Tel.: 030 - 636 99 28
Kindertagesstätte
12459 Berlin, Firlstraße 16 A
Leiterin Marlies Benedix Mo - Fr 06.30 - 17.00 Uhr
Tel.: 030 - 535 30 15
Kirchgeld
Wir bitten Sie, Spenden oder Kirchgeld für unsere Gemeinde
auf das Konto der Ev. Darlehensgenossenschaft einzuzahlen:
BLZ 100 602 37 Konto-Nr.: 160520
Bitte geben Sie als Empfänger "KVA Berlin-Südost" und
als Spendenzweck "Oberschöneweide" an.
Impressum
Der Gemeindebrief wird herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Christuskirche.
Das Redaktionsteam besteht aus Dr. Bettina und Rainer Noak. Das Redaktionsteam
ist zu erreichen per E-Mail: bnoak@gmx.de oder per Postkasten und telefonisch
über das Gemeindebüro. Redaktionsschluß ist jeweils der 10.
des Vormonats.
Für die Inhalte der Artikel zeichnen die Autoren verantwortlich!
Die Auflage beträgt 450 Stück.
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