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Andacht
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Monatsspruch April: "Jesus Christus ist die Versöhnung für
unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für
die der ganzen Welt." 1. Joh 2,2
Versöhnungs-Bild:
Vater bleibt Vater, auch wenn der Sohn nichts mehr von ihm wissen will.
Und Mutter bleibt Mutter, auch wenn die Tochter schreiend davonläuft. In
aller Vereinzelung und Einsamkeit, in allem Zurückgeworfensein auf mich
selbst, in meiner Hölle gilt: Ein unantastbares Du lebt, das
mich
unwiderruflich liebt, das mich unbedingt annimmt, das mich zurück erwartet,
das sich nach Versöhnung mit mir sehnt. Das Bild von Gott, was uns Jesus
malt: Mit offenen Armen eilt der Vater dem Sohn entgegen. Und diese Versöhnung
gipfelt in einem rauschenden Fest. Das gefällt mir: Das Bild vom liebenden
Vater, der um jeden Preis die Verbindung zu mir sucht.
Versöhner-Bild:
Das tröstende Bild vom himmlischen Vater: Ich stehe davor wie vor dem Gemälde
in einer Galerie. Wie wird das Bild meine Wirklichkeit? Meine Abgründe sind
tiefer als gedacht. Ich bin weiter weg gelaufen, als ich meinte. Wunden schmerzen.
Ich bin einsam. Ich habe Angst. Ich scheitere. Ich verfalle und sterbe. In seiner
Kreuzesgeschichte prägt Jesus ein schwer erträgliches Bild über
mich: Was mir bevorsteht. Wer ich bin. Was mir zusteht. Ein unerträgliches
Bild für mich, um das Unerträgliche erträglich zu machen: Jesus
lässt mich an keiner Station meines Weges allein, Jesus bildet ab, durchleidet
für mich, an meiner Statt, mit mir. Jesus schleppt sich durch mein ganzes
Elend, um es mit mir zu teilen, um auch mir Hoffnung zu schenken. Dass ich auch
dort nicht allein bin. Dass ich auch da das unantastbare Du erlebe.
Jesus als mein Fürsprecher bei Gott. Jesus als Vermittler in die offenen
Arme des himmlischen Vaters. Und nach dem Kreuzweg, nach dem Tod am Kreuz: Auferweckung,
himmlische Freude, Gottes rauschendes Fest.
Kirchen-Bild:
Versöhnung, Versöhner, Gottes rauschendes Fest für mich, für
uns, für die
ganze Welt: Kein exklusives Geschehen nur für mich, nur für meine
Gemeinde, meine Stadt, mein Land. Ein Weltgeschehen! Wohltuend, wenn
mir in protestantischer Enge der Horizont aufreißt. Befreiend, wenn Kirche
mit Jesus aufersteht aus dem Bezogensein auf sich selbst zum lebendigen
Geschehen für die Welt.
W. Otto Jörg Adomat
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Gottesdienste im April und Mai 2006
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02. April2006
5. So. d. Passionszeit
Judika |
Predigtgottesdienst |
10:00 |
Kirche |
Pfn. Schwer |
09. April 2006
6. So. d. Passionszeit
Palmarum
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Gottesdienst mit Einführung von Pf. Haberkorn |
10:00 |
Kirche Nieder-schöneweide |
Sup. Forck /
Pf. Haberkorn |
13. April 2006
Gründonnerstag |
Tischabendmahl |
17:00 |
Kirche |
Pfn. Schwer /
Hr. Böttcher |
14. April 2006
Karfreitag |
Predigtgottesdienst mit Abendmahl |
10:00 |
Kirche |
Pfn. Schwer |
16. April 2006
Ostersonntag
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Predigtgottesdienst mit Abendmahl |
10:00 |
Kirche |
Pf. Alze |
17. April 2006
Ostermontag
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Regionalgottesdienst |
11:00 |
Kirche
Johannisthal |
Pfn. Schulze |
23. April 2006
1. So. n. Ostern
Quasimodogeniti
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Predigtgottesdienst & Kindergottesdienst |
10:00 |
Kirche |
Pf. Adomat |
30. April 2006
2. So. n. Ostern
Miserikordias
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Predigtgottesdienst m. Indienstnahme d. Kanzel
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10:00 |
Kirche |
Pfn. Schwer |
07. Mai 2006
3. So. n. Ostern
Jubilate
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Familiengottesdienst |
10:00 |
Kirche
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Elternteam /
Pfn. Schwer |
14. Mai 2006
4. So. n. Ostern
Kantate
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Regionalgottesdienst mit Chormusik |
11:00 |
Kirche Baum-schulenweg |
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21. Mai 2006
5. So. n. Ostern
Rogate |
Konfirmationsgottesdienst
mit Gospelmusik & Kindergottesdienst |
10:00 |
Kirche |
Konfirmanden /
Pfn. Schwer |
28. Mai 2006
6. So. n. Ostern
Exaudi |
Predigtgottesdienst mit Kirchenkaffee |
10:00 |
Kirche |
Pf. Alze |
Die Kindergottesdienste mit den Kindern der Kita finden am 06. April
und am 11. Mai, jeweils um 09:30 Uhr in unserer Kirche statt. Eltern und
Kinder aus der Gemeinde oder aus der Nachbarschaft sind herzlich
eingeladen.
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Termine
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Krabbelgruppe
montags 09:30 11:00 Uhr
Christenlehre
montags 13:00 Uhr (Vorschulgruppe)
montags 15:00 Uhr 4.-6. Klasse
montags 16:15 Uhr 1.-3. Klasse
Kinderflötenkreis
mittwochs 15:00 Uhr C-Flöten
mittwochs 15:30 Uhr Tenorflöten
mittwochs 16:15 Uhr Flötenanfänger
Konfirmandenunterricht
dienstags 16:30 Uhr
Singekreis
14-tägig mittwochs 10:00 Uhr in der Kirche
(1. Termin im Februar: 05.04.2006)
Gesprächskreis:
10.04.2006 20:00 Uhr Gottesbilder in den abrahamitischen Religionen
20.05.2006 20:00 Uhr Thema wird noch bekannt gegeben
Ehepaar Mütterkreis:
18.04.2006 19:00 Uhr - Aus der Geschichte von Oberschöneweide, Frau Krause
16.05.2006 15:00 Uhr - Singen mit Kantor Fehlandt
Senioren:
11.04.2006 15:00 Uhr - Bibelstunde mit Frau Krause
25.04.2006 15:00 Uhr - Seniorenkreis mit Pfarrerin Schwer
09.05.2006 15:00 Uhr - Bibelstunde mit Frau Krause
30.05.2006 15:00 Uhr - Geburtstagskaffee mit Pfarrerin Schwer
Bitte vormerken:
09. - 11.06.2006 - Besuch der Partnergemeinde aus Verl
02.07.2006 ab 10:00 Uhr - Sommer-Bade-Wanderausflug nach
Alt Placht
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Besondere aus unserer Kirchengemeinde
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Einführung von Pfr. i. E. Ulf Haberkorn: Am Sonntag, den 9. April,
um 10 Uhr wird Pfarrer Haberkorn von Frau Superintendentin Forck
in der Niederschöneweider Kirche in seinen Dienst eingeführt. Er
übernimmt für die Zeit seiner Entsendung die halbe Pfarrstelle in
Niederschöneweide und die halbe Jugendpfarrstelle in unserem
Sprengel. Die Entsendungszeit ist die Zeit, die ein Pfarrer
absolvieren muß, bevor er sich auf eine Pfarrstelle bewerben darf.
Unterstützung für Organizing Schöneweide: Der
Gemeindekirchenrat hat beschlossen, die Arbeit des Bürgerbündnisses
wie im vergangenen Jahr zu unterstützen. Wir werden am 18. Juni im Sonntagsgottesdienst
eine Kollekte für Organizing Schöneweide sammeln. Gunter
Jancke wird uns bei der Gelegenheit etwas zur Verwendung der Spenden sagen. Darüber
hinaus rufen wir die Gemeinde dazu auf, für die Arbeit des Bündnisses
zu spenden.
Energieberatung für unsere Kirche: Die Betriebskosten für unsere
Kirche beliefen sich im Jahr 2005 auf 17.000 Euro. Die Haushaltsmittel, die wir
dafür eingeplant hatten, zuzüglich der Gelder, die wir durch Veranstaltungen
für Betriebskosten ja einnehmen, reichten für die Deckung der Summe
nicht aus. Die Differenz muß aus den Rücklagen bezahlt werden. Im GKR
haben wir beschlossen, den großen Kirchenraum in der kalten Jahreszeit sparsam
zu beheizen und mit Hilfe einer Energieberatung festzustellen, wo noch mehr gespart
werden kann.
Orgelreparatur: Für die Reparatur der noch nicht spielbaren sechs
Register und die große Reinigung der gesamten Orgel brauchen wir noch 25.000
Euro. Dafür sammeln wir weiterhin im kleinen Modell der Christuskirche. Allen
Gebern sei herzlich gedankt.
Galeriesystem vom Quartiersmanagement Oberschöneweide gefördert:
Der Quartiersrat stimmte unserem Förderantrag zu und übernahm
die 980 Euro für das neue Galeriesystem in der Kirche. So
können nun Bilder verschiedenster Größe mühelos aufgehängt
werden. Wir danken dem Quartiermanagement für seine
Unterstützung.
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Verein - Kirche und Kultur für Oberschöneweide e.V.
informiert:
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Die nächste Vereinssitzung findet am
Di., 30.05.2006 um 19:30 Uhr
im Kirchencafé statt.
Liebe Vereinsmitglieder, die nächste Vereinssitzung findet erst Ende Mai
statt und wird
gleichzeitig die Verabschiedung in die Sommerpause sein. Bei schönem Wetter
werden wir wieder im Garten des Kindergartens grillen.
Wie bereits angekündigt, werden wir in diesem Jahr etwas kürzer treten,
um im nächsten Jahr mit vollem Elan neu durchzustarten.
Zu den Sitzungen ist jeder, unabhängig von seiner Mitgliedschaft, herzlich
eingeladen.
Rainer Noak (Vereinsvorsitzender)
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Kirchenjahr
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Auferstehung - Überraschende Erfahrung mit Jesus
Jesus wurde im Alter von etwa 30 Jahren hingerichtet. Damit schien seine Sache
erledigt. Seine Jünger, die mit ihm nach Jerusalem gekommen waren, hatten
sich nach seiner Beerdigung enttäuscht zurückgezogen (Lukas 24,13-35;
Johannes 20,11. 19) Sie hatten erwartet, daß mit ihm das Reich Gottes anbrechen
werde. Nun aber war Jesus tot und das Reich Gottes immer noch nicht da. Einige
Tage nach seiner Hinrichtung kam die Rede davon auf, Jesus sei vom Tod auferstanden
und lebe; sein Grab sei leer. Frauen waren die ersten, die das verbreiteten (Matthäus
28,8; Markus 16,7-8). Das Gerücht von der Auferweckung Jesu stieß bei
Freund und Feind auf Skepsis. Lukas teilt mit, die Jünger hätten die
Angelegenheit für ein Märchen gehalten (Lukas 24,11). Von Matthäus
ist zu erfahren, daß die Gegner Jesu verbreiten ließen, dessen Jünger
hätten nachts seinen Leichnam aus dem Grab gestohlen (Matthäus 28,13).
Nach Johannes vermuten umgekehrt die Jünger, Jesu Gegner hätten die
Leiche beseitigt (Johannes 20,2). Wäre der Leichnam noch vorhanden
gewesen, wäre die Rede von der Auferstehung Jesu von den Toten tatsächlich
als ein Märchen widerlegt gewesen. Offenbar ließ sich die Tatsache
des leeren Grabes nicht bestreiten. Aber sie konnte durchaus verschieden erklärt
werden. Die Tatsache, daß das Grab leer war, hat die Jünger Jesu also
noch nicht von dessen Auferstehung überzeugt. Was für sie die Wende
brachte und sie aus ihrer Enttäuschung über das sang- und klanglose
Ende Jesu herausholte, war, daß ihnen Jesu erschienen ist und zu ihnen gesprochen
hat (1. Korinther 15,5-; Matthäus 28,9-20; Lukas 24,13-49; Johannes 20,11-
29). Dies veranlasste die Jüngerinnen und Jünger, die schon aufgegebene
Sache Jesu wieder aufzunehmen, die überraschende Erfahrung mit Jesus überall
zu erzählen und ihn als Hoffnung für die Menschen und die ganze Welt
bekanntzumachen. Unbestreitbar ist, daß etliche der Frauen und Männer,
die Jesus begleitet hatten, nach seinem Tod den Glauben an ihn wiedergefunden
haben, und zwar unter Berufung auf seine Auferstehung von den Toten. Nicht die
Erinnerung an seine Lehren oder die Bewunderung seines beispielhaften Verhaltens
hat den Glauben an Jesus über seinen Tod hinaus erhalten. Sondern der bereits
verlorene Glaube an Jesus ist wieder geweckt worden durch seine Auferstehung und
die Botschaft von ihr.
Aus: Christof Warnke: Die Bibel ist nicht vom Himmel gefallen, Frankfurt am Main
1993
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Freud und Leid
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Runde und halbrunde Geburtstage ab 70 Jahren im April und Mai 2006:
| Waltraud Lücke |
75 Jahre |
07.04.1931 |
| Inge Meutzner |
90 Jahre |
26.04.1916 |
| Hans Kuhnert |
70Jahre |
02.05.1936 |
| Heinz Torke |
85 Jahre |
06.05.1921 |
| Annerose Janke |
70 Jahre |
10.05.1936 |
| Gerhard Homann |
75 Jahre |
11.05.1931 |
| Helga Torke |
75 Jahre |
11.05.1931 |
| Brigitta Grossmann |
70 Jahre |
15.05.1936 |
| Klaus Dziurowitz |
70 Jahre |
18.05.1936 |
| Doris Neuendorf |
70 Jahre |
19.05.1936 |
| Werner Helms |
75 Jahre |
23.05.1931 |
| Magdalena Risch |
70 Jahre |
23.05.1936 |
| Ella Feister |
80 Jahre |
24.05.1926 |
| Else Bruckhaus |
85 Jahre |
27.05.1921 |
| Anita Sielaff |
70 Jahre |
29.05.1936 |
Wir wünschen allen Geburtstagskindern der Monate Februar
und März alles Gute und Gottes Segen, und laden Sie recht
herzlich am 30.05.2006 um 15:00 Uhr zum Geburtstagskaffee
in die Kirche ein.
Aus unserer Gemeinde verstarben:
Herr Norbert Pohl aus der Kleingartenanlage Oberspree im Alter von 62
Jahren.
Herr Werner Chlebisch aus der Deulstraße im Alter von 64 Jahren.
Frau Margarete Putzmann aus der Kottmeierstraße im 67. Lebensjahr.
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Nachrichten
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Bericht von der 9. Tagung der Kreissynode Lichtenberg-Oberspree
Die Synodalen trafen sich am 25. Februar in der Lichtenberger Schottstraße.
Nach einer Andacht und der Begrüßung beschäftigten uns 6 Tagesordnungspunkte:
1. Zum Thema Bauanträge und Bauausführung referierte der
Leiter des Kirchlichen Bauamtes. Er verwies darauf, daß es sich bei den
denkmalgeschützten kirchlichen Bauten um Kulturgut handelt und mit diesem
verantwortungsvoll umgegangen werden muß. Bei Bauvorhaben besteht eine Genehmigungspflicht
durch das Konsistorium und den Kirchenkreis.
2. Da 2007 die Bildung einer neuen Kreissynode ansteht, hat der
Synodalausschuß Ordnung und Struktur den Entwurf einer
Mustersatzung des Kirchenkreises, wie ihn unsere Grundordnung
nach Art. 43,4 vorsieht, vorgelegt. Die Satzung regelt die
Zusammensetzung der Kreissynode und die Größe des
Kreiskirchenrates.
3. Hoch her ging es bei der Diskussion um die Einführung einer
zentralen Rücklage für die Kindertagesstätten im Kirchenkreis.
Gemeint ist ein Solidaritätsfonds für Kitas, die in finanzielle Nöte
geraten sind. Über die Notwendigkeit der Einführung einer solchen
Rücklage bestand Einigkeit. Pro Gemeindeglied soll 1 Euro zur
Verfügung gestellt werden. Der Kirchenkreis übernimmt 25% der
Kosten, so daß die Gemeinden 75 Cent pro Gemeindeglied geben
müssen. Über die genaue Verwendung der Mittel wird bis zum
30.06.06 entschieden.
4. Der Haushaltsplan des Kirchenkreises für 2006 wurde diskutiert
und verabschiedet.
5. Zur neuen Landessynodalen wurde Frau Pfarrerin Kerstin Lütke
aus Schöneiche gewählt.
6.Die Jahresabrechnung 2004 wurde der Synode vorgestellt und
anschließend die Entlastung des Wirtschafters beschlossen.
Ingrid Baumann
( Synodale unserer Gemeinde)
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Thema
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Dank allen Kirchgeldzahlern
Das Kirchgeld, die freiwillige Spende von Gemeindegliedern, wird bei kleiner werdenden
Gemeinden und knappen Mitteln immer wichtiger. Für die Aufgaben in der Gemeinde
stehen uns die Kirchensteuer, Kollekten, Spenden und das Kirchgeld zur Verfügung.
Aus der Kirchensteuer, die von den Verdienenden erhoben wird - es sind 8% der
Lohnsteuer, die vom Finanzamt einbehalten werden - können Pfarrer und Mitarbeiter
bezahlt werden und stehen Mittel für Bauaufgaben und Sachmittel zur Verfügung.
Davon allein kann die Gemeinde längst nicht mehr leben. Wir brauchen für
so wichtige Bereiche unserer Gemeindearbeit, wie die Kinder- und Jugendarbeit,
die Seniorenarbeit, für die Anschaffung neuer Gesangbücher oder für
den Blumenschmuck oder die Bezahlung der Honorarkantoren neben Spenden und Kollekten
auch das Kirchgeld, die freiwillige Spende von Gemeindegliedern. Es kommt ganz
sicher unmittelbar der Gemeinde zugute. Im vergangenen Jahr 2005 wurden €
4.300,- Kirchgeld gespendet. Vor allem sind es ja die Senioren, die auf diese
Weise die Gemeindearbeit unterstützen. Bedenkt man, wie viele großzügige
Spenden wir inzwischen auch für die Orgel und die Kanzel eingenommen haben
und daß es wiederum meist die Älteren sind, die auch dafür etwas
geben, wird es höchste Zeit, Dank zu sagen.
Annette Schwer
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Vorstellung
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Kirchenmusik in Johannisthal und Oberschöneweide
Musik in der Kirche erreicht viele Menschen, mehr Menschen, als im
Gottesdienst gesehen werden. Viele dieser Musik- oder
Konzertbesucher gehören den Kirchen gar nicht an. Kirchenmusik ist
deshalb eine der wichtigsten Aufgaben der evangelischen Kirche.
Kirchenmusik ist Mission im besten Sinne - und: es macht Spaß!
Kirchenmusiken sind meist die bestbesuchtesten Veranstaltungen im
Raum der Kirche. Kirchenmusikalische Kreise sind oft die größten
und sehr aktiven innerhalb der Gemeinden.
Das ist gut so und muß so bleiben.
Allerdings stellt solch eine Aufgabe mit all ihren Fassetten natürlich
eine große Herausforderung nicht zuletzt an den amtierenden
Kirchenmusiker dar. Immer wieder muß kräftig dafür geworben
werden. In der heutigen Zeit (mit all ihren Möglichkeiten) ist das
kirchenmusikalische Angebot eines unter vielen.
Jeder ist zu allen Kreisen herzlich willkommen!
Unsere Angebote sind:
dienstags - 18:30 Uhr Gospelchor (Johannisthal)
dienstags - 19:30 Uhr "Junge Kantorei" (anspruchsvollere klassische
Literatur) ( Johannisthal)
mittwochs - 10:00 Uhr Singekreis für alle Altersgruppen (Oberschöneweide)14-tg.
mittwochs - 16:30 Uhr Kinderchor (Johannisthal)
mittwochs - 19:30 Uhr Bläserchor (Johannisthal)
donnerstags - 18:00 Uhr Flötenkreis (Johannisthal)14-tg.
donnerstags - 19:30 Uhr Großer Gemeindechor (Johannisthal)
freitags - 17:00 Uhr Instrumentalkreis (Im Wechsel Johannisthal und Treptow)
Wenn genügend Interessenten da sind, wird auch wieder eine
Spatzengruppe für Kleinkinder (etwa 3 bis 6 Jahre) entstehen.
Alle kirchenmusikalischen Gruppen musizieren im Gottesdienst und
treten bei Konzerten auf.
Falls jemand interessiert ist oder
Lust hat, mitzumachen: Nur
keine Scheu! Ein Anruf bei mir
genügt; oder seien Sie einfach
zu den Zusammenkunftszeiten
vor Ort.
Noch einmal: Wir freuen uns über jede und jeden, der mitmacht. Das Lob Gottes
musikalisch
zu gestalten macht Freude!
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Chronik - Folge 65 : Interessantes über unseren Altar
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Ein Ab-und-zu-Gottesdienst-Besucher fragte vor einiger Zeit: Kann
es sein, dass an der Spitze des Altars ein Pelikan zu sehen ist? Skeptische
Antwort: Was hat ein Pelikan in einer Kirche zu suchen und dann noch im
Altarraum als Abschluss der Altarwand? Nur eine Stunde später
konnte die positive Antwort durchgerufen werden: Ja, es stimmt! In
der Christlichen Ikonographie ist auf S. 273 zu lesen: Nach
seiner im Physiologus (naturgeschichtlich-religiöse Schrift des 4. Jh. ist
sie die Hauptquelle der christlichen Tiersymbolik) beschriebenen Fähigkeit,
durch Öffnen seiner rechten Brust mit dem Blute seine toten Jungen zum Leben
zu erwecken, gilt der Pelikan als Symbol der Liebe Gottes zu den Menschen und
der Erlösung durch den Opfertod Christi. Den Pelikan findet man schon in
der altchristlichen Kunst; im Mittelalter erscheint er im Zusammenhang mit der
Darstellung der Kreuzigung Christi. Erneuter Beweis: Besonderer Wert wurde
beim Bau unserer Christuskirche (1907-1908) vom Kunstmaler Max Kutschmann auf
die dekorative Gestaltung des Altars und der Kanzel gelegt, beide aus Holz gefertigt;
der Altar mit reichen Schnitzereien versehen, teils vergoldet und bemalt und immer
wieder auf den Namen Christus bezogen. Es lohnt sich also, unsere Kirche neu oder
erneut von außen und innen ganz genau zu betrachten, Schönheiten und
Sinnvolles zu entdecken und zu bestaunen.
W. Krause
Nachtrag und herzlichen Dank:
Zwei bekannte, hilfsbereite Frauen aus dem Seniorenkreis von St. Antonius
fanden nach intensivem Nachfragen und Suchen in ihrem Gesangbuch Nr. 546 folgende
6. Strophe:
6. Gleich dem Pelikane starbst du, Jesu mein; / wasch in deinem Blute mich von
Sünden rein. / Schon ein kleiner Tropfen sühnet alle Schuld, / bringt
der ganzen Erde Gottes Heil und Huld.
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Rückblick
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Weltgebetstag der Frauen 2006 - eine Liturgie aus Südafrika
Unter dem Motto Signs of the Times - Zeichen der Zeit - luden die
südafrikanischen Frauen zum gemeinsamen Beten, Feiern und Singen ein. Gleichzeitig
wollten sie aus weiblicher Sicht über die politischen und sozialen Schwierigkeiten
informieren, die ihre Heimat zwölf Jahre nach dem Ende des Apartheid - Systems
zu bewältigen hat. Der Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu bezeichnete
Südafrika einmal als God´s Rainbow Nation. Facettenreich
und bunt wie ein Regenbogen ist das Land in mancherlei Hinsicht: Es wird bewohnt
von Menschen unterschiedlichster Hautfarben, Sprachen und Religionen. Fast 80%
der rund 45 Millionen Staatsbürger Südafrikas sind Schwarze, etwa jeder
Zehnte ist europäischer Herkunft. Hinzu kommen 9% Farbige und eine Million
Asiaten. Die Zahl der Amtssprachen beträgt elf, neben Afrikaans und Englisch
sind die einheimischen Sprachen Zulu, Xhosa und Sotho am weitesten verbreitet.
Einer christlichen Kirche gehören 87% der Bevölkerung an. Südafrikas
ethnische Vielfalt hat ihre Wurzeln in einer wechselvollen Geschichte.1910 vereinigten
sich die niederländischen Siedler, die Buren, die im Landesinneren eigene
Republiken gegründet hatten, mit den britischen Kolonien zur südafrikanischen
Union. Bei der Staatsgründung erhielt die mehrheitlich schwarze Bevölkerung
keine politischen Rechte. Statt dessen wurde das Prinzip der Rassentrennung eingeführt,
das 1948 in die Verfassung aufgenommen wurde. Der Widerstand gegen das Unrechtssystem
wuchs und endlich 1994 fanden die ersten freien, demokratischen Wahlen statt.
Die Verfassung fordert die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Doch die Realität
sieht anders aus: Frauen gelten weniger als Männer. Vorurteile und althergebrachte
Traditionen prägen das Miteinander. Die Immunschwächekrankheit Aids
betrifft gegenwärtig 5,3 Millionen Menschen. Die meisten Infektionen sind
bei jungen schwarzen Frauen zwischen 20 und 30 Jahren zu verzeichnen - jede Zweite
trägt das tödliche Virus in sich. Für das Projekt in der Nähe
von Kapstadt, in dem Aids-kranken Frauen und ihren Kindern geholfen wird, haben
wir in unserem ökumenischen Gottesdienst € 280,- gesammelt.
Annette Schwer
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Demnächst in der Christuskirche Oberschöneweide
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So. 16.4. 17:00 Uhr - Osterkonzert
Flöte und Klavier
Eugen und Larissa Rangnau spielen Werke des 18. bis 20.
Jahrhunderts.
Eintritt: 8,00 - 10,00 € / ermäßigt 6,00 € / Kinder: 3,00
€
So. 07.05. 16:00 Uhr - Chorkonzert
Frühlingskonzert
mit dem Chorensemble Köpenick unter Leitung von Karl-Heinz
Werner
Eintritt: 8,-
So. 14.05. 17:00 Uhr - Chöre stellen sich vor
Chorkonzert
der Joseph Schmidt Musikschule Treptow-Köpenick
Eintritt frei, Kollekte erbeten
noch bis 14.05. - Ausstellung
Liebe - Gemälde von Derek Sztegila
Sa. 20.05. 16:00 Uhr - Chor und Orgel
Frühlingskonzert
mit dem Englischen Chor der VHS Treptow-Köpenick, mit
Orgelbegle itung, englische + deutsche Frühlingslieder
Eintritt frei, Kollekte erbeten
Mi. 24.5. 19:30 Uhr - Kosakenchor
Schwarzmeer Don-Kosaken
sakrale und traditionell-folkloristische Gesänge aus Rußland
Eintritt: VVK: 13,- € / Schüler, Stud. 11,- € / AK: 15,- / 13,-
€
Fr. 26.05. 17:00 Uhr Deut. + Franz. Chor
Gemischtes Chorkonzert
des Gropius-Chores mit einem französischem Chor
deutsche und französische Volkslieder
Eintritt frei - Kollekte erbeten
CD 40 Jahre Aufnahmestudio Christuskirche - 10,00 €
Offene Kirche: Mi + Sa 15-18 Uhr - Büro Di 15-18 + Do 9-13 Uhr
Verkehrsverbindungen: Tram 27, 63, 67 bis Firlstraße
www.ev-kirche-oberschoeneweide.de
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Kontakt und Impressum
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Gemeindebüro
12459 Berlin-Oberschöneweide, Firlstraße 16
Christiane Matis Di 15.00 - 18.00 Uhr, Do 09.00 - 13.00 Uhr
Tel.: 030 - 535 31 55 Fax: 030 - 535 35 36
eMail: gemeinde@ev-kirche-oberschoeneweide.de
www.ev-kirche-oberschoeneweide.de
Pfarrerinnen/Pfarrer
Pfn. Annette Schwer Tel.: 030 - 305 45 43
Pfn. Gerda Nitschke Tel.: 030 - 671 47 37
Pf. Werner Alze Tel.: 030 - 56 29 23 47
eMail: werner.alze@web.de
Kantor
Martin Fehlandt Tel.: 030 - 636 60 12
Katechetin
Ingard Seeger Tel.: 030 - 636 99 28
Kindertagesstätte
12459 Berlin, Firlstraße 16 A
Leiterin Marlies Benedix Mo - Fr 06.30 - 17.00 Uhr
Tel.: 030 - 535 30 15
Kirchgeld, Spenden
Wir bitten Sie, Spenden oder Kirchgeld für unsere Gemeinde
auf das Konto der Ev. Darlehensgenossenschaft einzuzahlen:
BLZ 100 602 37 Konto-Nr.: 160520
Bitte geben Sie als Empfänger "KVA Berlin-Südost" und
als Spendenzweck "Oberschöneweide" an.
Impressum
Der Gemeindebrief wird herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der
Christuskirche. Das Redaktionsteam besteht aus Rainer Noak und
Ekkehart Kühne. Das Redaktionsteam ist zu erreichen per E-Mail:
r.noak@gmx.de oder ekke@ekke.info, sowie telefonisch über das
Gemeindebüro. Redaktionsschluss ist jeweils der 10. des Vormonats. Für
die Inhalte der Artikel zeichnen die Autoren verantwortlich! Die Auflage
beträgt 600 Stück.
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